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#Nachbar #Boateng

13.06.2016

Boateng wird im Netz gefeiert und Gauland verspottet

Der Ball ist nicht im Netz der Deutschen, dafür Jerome Boateng. Mit seiner Rettungsaktion verhindert er den Ausgleich der Ukrainer. dafür wird er gefeiert.
Bild: Shawn Thew (dpa)

Jérôme Boateng hat im Spiel gegen die Ukraine gestern von der Linie spektakulär gerettet. Im Internet wird er dafür als Held gefeiert. Ein anderer hat das Nachsehen.

Jérôme Boateng rettet von der Linie, Shkodran Mustafi trifft im EM-Auftaktspiel der deutschen Mannschaft gegen die Ukraine zum 1:0: Unter #Nachbar spotteten zahlreiche Prominente - und andere Twitternutzer im Netz über den AfD-Vizevorsitzenden Alexander Gauland und seine umstrittenen Äußerungen.

"Hätte Gauland hier das Sagen, stünde es immer noch 0:0", twitterte Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt. Und ergänzte:  "...& ginge es nach #PEGIDA, lägen wir jetzt 0:1 hinten. #GERUKR #boateng #hammer #meinnachbar". 

Boateng wird im Netz gefeiert und Gauland verspottet

Auch Jogi Löw, Trainer der Nationalmannschaft, konnte sich nach dem Sieg über die Ukraine einen Seitenhieb in Richtung Gauland nicht verkneifen. "Es ist gut, wenn man einen Jérôme Boateng als Nachbarn in der Abwehr hat."

Gauland hatte im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" gesagt: "Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben." Damit löste er einen Sturm der Empörung aus.  Der Bayern-Spieler hat eine deutsche Mutter und einen ghanaischen Vater. Mustafi kam als Sohn albanischer Einwanderer in Bad Hersfeld zur Welt.

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