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Sportpolitik

25.03.2015

Bundes-Kabinett verabschiedet Entwurf für Anti-Doping-Gesetz

Bundesjustizminister Heiko Maas bewertet das Anti-Doping-Gesetz als einen «Durchbruch».
Bild: Soeren Stache (dpa)

Das Bundeskabinett hat den Entwurf des Anti-Doping-Gesetzes beschlossen. In den kommenden Monaten wird es im Bundestag beraten.

Eine Verabschiedung durch das Parlament ist noch für dieses Jahr vorgesehen. Ziel des Gesetzes ist, Doping im Sport effektiver zu bekämpfen.

Es bündelt die bisherigen Rechtsvorschriften zur Dopingbekämpfung, beinhaltet aber auch wesentliche Neuerungen. Dazu gehören das Verbot des Selbstdopings und die Einführung der Strafbarkeit von Erwerb und Besitz von leistungssteigernden Mitteln auch bei geringen Mengen.

"In Deutschland wurde seit Jahrzehnten über ein Anti-Doping-Gesetz gestritten. Ich bin froh, dass uns jetzt ein Durchbruch gelungen ist", erklärte Bundesjustizminister Heiko Maas in einer Mitteilung seines Ministeriums. "Dopern droht in Zukunft nicht mehr nur eine Wettkampfsperre, sondern im schlimmsten Fall auch das Gefängnis", unterstrich der SPD-Politiker. (dpa)

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