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Bundesliga
20.04.2019

Der doppelte Klassiker

Innerhalb von fünf Tagen treffen Werder und der FC Bayern zweimal aufeinander

Vor der kuriosen Double-Prüfung des FC Bayern gab es für Niko Kovac Grund zur Freude. Ex-Klub Eintracht Frankfurt feierte den Halbfinal-Einzug in der Europa League. „Ich wäre gerne in Frankfurt gewesen, aber unsere Aufgaben sind hier“, betonte der Münchner Trainer. Und diese Aufgabe ist im Kampf um Meisterschaft und DFB-Pokal binnen fünf Tagen zweimal dieselbe: Werder Bremen. „Das ist natürlich eine besondere Situation“, erklärte Kovac.

„Zwei schwierige Spiele“ erwartet Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge am Samstag (15.30 Uhr) zu Hause in der Bundesliga und am Mittwoch (20.45 Uhr/ARD) in Bremen im Pokal-Halbfinale gegen den früheren Titelrivalen. Ein Ausrutscher zu Hause könnte die Tabellenspitze im spannenden Fernduell mit Borussia Dortmund kosten, eine Pleite vier Tage später würde gar ein Titel-Ende bedeuten.

Nach der Rückkehr an die Tabellenspitze ist wieder reichlich „Mia san mia“ beim FC Bayern zu spüren. Aber aus dem Norden sind nach einer bisher starken Saison ungewohnt kecke Ansagen zu vernehmen. „Wir haben auch Waffen, um ein Spiel für uns zu entscheiden“, sagte Trainer Florian Kohfeldt. Ein Europa-League-Platz winkt Werder, dazu lockt das Cup-Finale am 25. Mai in Berlin. Sowohl Kovac als auch Kohfeldt betonten, dass das Spiel am Mittwoch noch keine Rolle in ihren Taktik- und Personalüberlegungen spiele.

„Wir müssen in beiden Spielen gewarnt sein“, mahnte Kapitän und Torhüter Manuel Neuer. Der Nationalspieler muss nach seinem Muskelfaserriss in der Wade zuschauen und wird in den nächsten Wochen von Sven Ulreich vertreten. Neuer plant seine Rückkehr für den 11. Mai im Auswärtsspiel gegen Leipzig. (dpa)

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