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Bundesliga
15.04.2019

Dortmund am Limit

Mühsames 2:1 gegen Mainz

Marco Reus hat eine ganz große Sehnsucht. Auf dem beschwerlich gewordenen Weg zum erhofften Meistertitel wünscht sich der Borussia-Kapitän Lockerheit, Spaß am Fußballspielen, Inspiration – Eigenschaften, die der 29-Jährige bei sich und seinen Dortmunder Kollegen seit Wochen schmerzlich zu vermissen scheint. Und freie Köpfe, denn „natürlich spielt der Kopf eine Rolle“. Reus’ Analyse nach dem 2:1 (2:0) über den FSV Mainz 05 lässt erahnen, dass er sich vor allem um die mentale Belastbarkeit des Teams sorgt.

Trainer Lucien Favre bestätigte die Einschätzung seines Spielführers, als er bemerkte, die Mannschaft habe nach dem deprimierenden 0:5 bei Titel-Mitbewerber Bayern München „viel Druck“ gehabt: „Es ist ein Analyseproblem – wir sind immer am Limit.“ Die 1:2-Niederlage in Augsburg, das 0:0 beim Abstiegskandidaten Nürnberg oder das 3:2 von Berlin lassen erkennen, dass die psychische Last phasenweise auch die Beine schwer macht.

Und hätte der neben dem Doppel-Torschützen Jadon Sancho (17./24. Minute) vor allem in der Schlussphase überragende Favre-Landsmann Roman Bürki nicht die drei Punkte gegen Mainz festgehalten, wäre es abermals zu einem Rückschlag im Duell mit den Bayern gekommen. (dpa/AZ)

Tore 1:0 Sancho (17.), 2:0 Sancho (24.), 2:1 Quaison (83.) Zuschauer 81365 (ausverkauft)

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