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Bundesliga
13.06.2020

Dortmund vertagt Bayern-Titel - Bremen bleibt an Relegationsplatz dran

Davy Klaassen war der überragende Mann beim Bremer Sieg in Paderborn.
Foto: Friedemann Vogel/EPA/Pool, dpa

SC Paderborn ist so gut wie abgestiegen, Werder Bremen wittert noch eine Chance auf den Klassenerhalt. Borussia Dortmund gewinnt mit einem Kopfball in letzter Minute.

Borussia Dortmund hat die 30. deutsche Fußball-Meisterschaft für den FC Bayern mit einem Last-Minute-Sieg zumindest vorerst verhindert. Der Revierclub setzte sich am 31. Spieltag bei Abstiegskandidat Fortuna Düsseldorf mit 1:0 (0:0) durch und verkürzte den Rückstand auf die Münchner vor deren Partie bei Borussia Mönchengladbach am Samstagabend auf vier Zähler. Damit kann Bayern frühestens am Dienstag den achten Meistertitel in Serie perfekt machen.

Im Abstiegsduell beim SC Paderborn feierte Werder Bremen einen souveränen 5:1 (3:0)-Sieg und brachte die Ostwestfalen ganz nah an die Zweitklassigkeit. Der 1. FC Union Berlin schaffte im Kampf gegen den Abstieg einen Befreiungsschlag mit dem 2:1 (1:0)-Erfolg beim 1. FC Köln. Eintracht Frankfurt setzte sich bei Hertha BSC mit 4:1 (0:1) durch, der VfL Wolfsburg und der SC Freiburg trennten sich 2:2 (2:1).

In der fünften Minute der Nachspielzeit ließ Stürmer Erling Haaland die Dortmunder doch noch jubeln. Damit vergrößerte der BVB den Vorsprung auf die Verfolger Gladbach und Bayer Leverkusen vor deren Partien auf beruhigende zehn Punkte. Düsseldorf muss hingegen mehr denn je zittern und liegt auf dem Relegationsrang nur noch dank der besseren Tordifferenz vor Bremen.

Beim Tabellenletzten Paderborn sorgte Werder bereits in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse. Zwar scheiterte Milot Rashica mit einem Handelfmeter an SC-Keeper Leopold Zingerle (19.), doch nur kurz später erzielte Davy Klaassen (20.) die verdiente Führung. Yuya Osako (34.), Klaassen (39.), Maximilian Eggestein (59.) und Niclas Füllkrug (90.+2) erhöhten für Bremen. In den vorigen sechs Partien hatte das Team von Trainer Florian Kohfeldt zusammen nur drei Treffer erzielt.

Wolfsburg und Freiburg kämpfen um die Euroleague-Plätze

Im Duell zweier nach der Corona-Pause noch siegloser Mannschaften zog Union nach Punkten mit Köln gleich. Marvin Friedrich (39.) und Christian Gentner (67.) sorgten für den ersten Erfolg der Köpenicker seit Ende Februar. Jhon Cordoba (90.) gelang nur noch der Anschluss. Mit jeweils sieben Zählern Vorsprung auf Düsseldorf ist der endgültige Klassenverbleib für beide Aufsteiger in greifbarer Nähe.

Gegen den direkten Konkurrenten Freiburg verpasste Wolfsburg die große Chance, sich im Rennen um die Europa-League-Plätze entscheidend abzusetzen. Kurz vor und kurz nach der Pause glichen die Freiburger Lucas Höler (43. Minute) und Roland Sallai (46.) die beiden Tore von Wout Weghorst (14./27./Foulelfmeter) noch aus.

Hertha durfte gegen Frankfurt nach der 1:0-Führung durch Krzysztof Piatek (24.) auf einen Sprung Richtung Europa-League-Plätze hoffen. Nach Rot für Dedryck Boyata (45.+1) kippte die Partie jedoch. Dank der Treffer von Bas Dost (51.), André Silva (62./86.) und Evan Ndicka (68.) zog Eintracht im Tabellen-Mittelfeld an den Berlinern vorbei. (dpa)

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