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Bundesliga
20.10.2018

Mit Optimismus an die Mammutaufgabe

Vor seinem Comeback gibt sich Stuttgarts neuer Trainer Markus Weinzierl betont gelassen. Warum er im Training vor allem offensive Akzente setzt

Die Mammutaufgabe bei seiner Bundesliga-Premiere als Trainer des VfB Stuttgart nimmt Markus Weinzierl mit demonstrativ guter Laune an. Auch auf die Abschlussfrage zu seinem Aussehen reagierte der neue Hoffnungsträger der kriselnden Schwaben vor dem Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Tabellenführer Borussia Dortmund entspannt. „Ich will jeden Wettbewerb gewinnen“, antwortete der 43-Jährige am Freitag schmunzelnd, als er damit konfrontiert wurde, in einer Umfrage hinter Pep Guardiola und Joachim Löw zum drittschönsten Trainer gewählt worden zu sein. „Ich werde mich bemühen, aber ich weiß nicht, wie es in dem Alter noch geht.“

Natürlich weiß der Nachfolger von Tayfun Korkut um die heikle Situation, in der sich die Stuttgarter als Tabellenletzter vor dem achten Spieltag der Fußball-Bundesliga befinden. Doch der Niederbayer versucht, Optimismus im unruhigen Ländle zu verbreiten. Mit einem Lachen sprach er von den ersten zehn Tagen nach seiner Unterschrift in Stuttgart bis 2020.

Es sei „definitiv möglich“, den Titelaspiranten Dortmund zu besiegen, sagte Weinzierl. „Aber natürlich bin ich nicht blauäugig. Wenn der Tabellenführer mit einer solchen Qualität hier auftaucht, ist die Favoritenrolle ganz klar.“

Unter seinem Vorgänger ist der VfB nach sieben Bundesliga-Spieltagen bis auf den letzten Platz durchgereicht worden. Der VfB verspricht sich vom Trainerwechsel, dass es wieder Richtung Tabellenmittelfeld gehe. Weinzierl werde die Mannschaft weiterentwickeln, so VfB-Sportvorstand Michael Reschke.

Weinzierl steckte in den vergangenen Jahren bereits mit dem FC Augsburg und dem FC Schalke in ähnlichen Krisen-Situationen. In den ersten Trainingstagen in Stuttgart legte der Straubinger vor allem Wert auf die Offensive. „Ich glaube, dass wir uns da entwickeln können. Wenn man aber hinten drinsteckt, wird die Basis immer die Defensive sein“, sagte er. „Die erste Aufgabe gegen Dortmund ist es, präsent zu sein, Spaß am Fußball zu haben, und das geht über gewonnene Zweikämpfe.“ (dpa)

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