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Urteil bis zum 26. März

22.02.2019

CAS: Anhörung im Fall Semenya beendet

Der Internationale Sportgerichtshofes CAS urteilt bis zum 26. März 2019 im Fall Semenya.
Bild: Frank May dpa

Der Internationale Sportgerichtshof CAS will sein richtungsweisendes Urteil im Fall der zweimaligen 800-Meter-Olympiasiegerin Caster Semenya bis zum 26.

März bekanntgeben.

Bei der am 22. Februar beendeten Anhörung hatte die 28 Jahre alte Südafrikanerin das Schlusswort, teilte der CAS in einem Statement mit. Auch Sebastian Coe, Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF, wurde in Lausanne gehört.

Die dreimalige 800-Meter-Weltmeisterin wehrt sich vor dem CAS - der höchsten Instanz im internationalen Sport - gegen eine Regel der IAAF, die Testosteron-Limits für Mittelstreckenläuferinnen mit intersexuellen Anlagen vorsieht. Demzufolge sollen Frauen das Startrecht für bestimmte Rennen nur erhalten, wenn ein spezifischer Testosterongehalt im Blut (5 Nanomol pro Liter) nicht überschritten wird. Läuferinnen müssten künftig "innerhalb einer durchgehenden Periode von mindestens sechs Monaten - beispielsweise durch die Einnahme hormoneller Verhütungsmittel" - ihren erhöhten Wert dauerhaft reduzieren.

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Semenya steht seit Jahren im Mittelpunkt einer Debatte über Hyperandrogenismus und Intersexualität. Mit ihrem Sieg bei der WM 2009 in Berlin hatte die Mittelstreckenläuferin die weltweite Diskussion um Chancengleichheit und die Würde von Athletinnen mit hohen Testosteronwerten ausgelöst. (dpa)

CAS-Mitteilung vom 22. Februar 2019

Kurzporträt von Caster Semenya auf der IAAF-Homepage

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