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Champions League
13.03.2019

Bayern will das perfekte Spiel

Trainer Niko Kovac warnt eindringlich vor Liverpools Konterstärke. Manuel Neuer betont: Es sei an der Zeit, mal wieder eine größere Mannschaft zu schlagen

Bayern-Trainer Niko Kovac war beim verbalen Vorspiel die Dimension der Champions-League-Aufgabe gegen den FC Liverpool und Jürgen Klopp anzumerken. „Jedes K.-o.-Spiel bringt eine Anspannung mit sich. Das ist ein Highlight-Spiel. Aber das ist positiver Druck“, erklärte der 47-Jährige vor der Achtelfinal-Entscheidung am Mittwoch (21 Uhr/Sky).

Kapitän Manuel Neuer sagte: „Es ist ein Finale, die Allianz Arena wird brennen!“ Ein Triumph über Klopp würde für den Champions-League-Novizen Kovac den endgültigen Durchbruch in München bedeuten. Ein Gesamtsieg gegen den Vorjahresfinalisten würde auch international die Basis legen für ein womöglich großes erstes Kovac-Jahr beim deutschen Rekordchampion. Trainer, Klub, Profis und Fans vereint eine große Erwartungshaltung. Torwart Neuer gab als Anführer die Richtung am Dienstag vor: „Es ist an der Zeit, so ein wichtiges Spiel zu gewinnen. Wir haben längere Zeit keine größere Mannschaft international zu Hause geschlagen.“ Die Bayern gehen nach dem hart erarbeiteten 0:0 in England im Hochgefühl der zurückeroberten Tabellenführung in das Spiel. Die Bayern wissen aber, dass sie ans Limit kommen müssen. „Wir müssen ein perfektes Spiel zeigen, um weiterzukommen“, sagte James Rodríguez. Dem Kolumbianer kommt eine der Schlüsselrollen in dieser letzten deutsch-englischen Königsklassen-Kraftprobe zu. Auf den Außenbahnen herrscht Personalmangel. Arjen Robben fehlt weiter verletzt. Thomas Müller ist gesperrt. Kingsley Coman ist nach einem Muskelfaserriss nicht topfit. Ein Startelfeinsatz kommt wohl zu früh. Neben Serge Gnabry spricht damit alles für den Start-Einsatz von Oldie Franck Ribéry. Die Aufgabe der Bayern-Defensive besteht darin, den Reds-Angriff mit Mohamed Salah, Roberto Firmino und Sadio Mané in Schach zu halten. Zudem kehrt der im Hinspiel gesperrte Abwehrchef Virgil van Dijk in das Team zurück. (dpa)

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