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24.03.2009

"Club" dank Sieg wieder im Aufstiegsrennen

«Club» dank Sieg wieder im Aufstiegsrennen
Bild: DPA

Freiburg (dpa) - Nach dem ersten Auswärtssieg seit Mitte November gab sich der 1. FC Nürnberg erleichtert und angriffslustig. Dagegen herrscht bei dem im Zweitliga-Aufstiegsrennen zum zweiten Mal nacheinander geschlagenen Tabellenführer SC Freiburg Selbstkritik, aber auch Trotz vor.

"Wir haben eine unserer letzten Chancen genutzt, nochmal richtig oben anzugreifen", sagte der Nürnberger Coach Michael Oenning nach dem verdienten 1:0 (0:0)in Freiburg und dem Vorrücken auf Tabellenplatz sechs. "Die Erwartungen sind hoch, der Sieg war sehr wichtig für uns." Zwar habe der "Club" erstmals in dieser Saison "drei Punkte geholt, die uns unglaublich gut tun. Aber erreicht haben wir noch nichts, wir hängen immer noch hinten dran."

Auch Oenning weiß, dass trotz des Siegtores von Dario Vidosic (83. Minute) der Abstand zum Relegationsplatz noch vier und zu Rang zwei fünf Zähler beträgt. Aber auch die 19 000 Fans im Badenova-Stadion hätten "gesehen, dass wir gefestigt sind". Das zeigt sich auch darin, dass die Franken endlich den zweiten Auswärtssieg der Saison feierten und im Kampf um die direkte Bundesliga-Rückkehr offenbar nicht mehr allein auf ihre Heimstärke angewiesen sind.

Gastgeber Freiburg musste sich nach der Niederlage beim MSV Duisburg vor Wochenfrist dagegen erneut eingestehen, dass er sich gegen die Spitzenteams schwertut. Denn gegen die "Top Sechs" gelang mit dem Vorrunden-Sieg in Duisburg bisher nur ein "Dreier". Zwar fehlten den Breisgauern, die dank der Siegesserie zu Rückrundenbeginn immer noch vier Punkte Vorsprung auf den dritten Tabellenplatz haben, gegen Nürnberg drei Stammkräfte. Doch Ausreden suchte beim Sportclub niemand. "Die erste Halbzeit war eine Katastrophe, danach war es ein bisschen besser", sagte Stürmer Tommy Bechmann. Sein Team sei nervös gewesen, erklärte der aber weiter ruhig und gelassen wirkende SC- Trainer Robin Dutt. "Das kommt bei einer jungen Mannschaft mal vor."

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Doch nach dem Frust über den Rückschlag überwog schnell der Trotz. "Zwei Niederlagen in Folge tun weh. Doch mir fehlt der Glaube, dass die Mannschaft nicht wieder in die Spur kommt", sagte Dutt. "Man muss die Spieler jetzt wieder stärken, denn sie können es ja besser als gegen Nürnberg. Die Mannschaft ist charakterstark. Ich bin mir sicher, dass wir in zwei Wochen gegen Ahlen zurückkommen werden."

FCN-Torwart Raphael Schäfer hofft derweil auf die kommende Partie des Bundesliga-Absteigers gegen TuS Koblenz. "Dieses Heimspiel ist wichtiger als das Spiel gegen Freiburg. Sollten wir auch da gewinnen, wäre das ein großer Schritt nach vorne", erklärte der 30-Jährige. Für Oenning kam der gute Auftritt seiner Elf nicht unerwartet, da beide Teams offensiv ausgerichtet sind. "Das sind Spiele, die uns liegen, da haben wir immer gut ausgesehen", meinte der 43-Jährige und bemängelte lediglich die fehlende Durchschlagskraft in der Offensive.

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