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Eishockey

25.04.2018

DEB-Team unterliegt im Test gegen WM-Gastgeber Dänemark

Marco Sturm kassierte mit dem DEB-Team eine knappe Testspiel-Niederlage gegen Dänemark.
Bild: Peter Kneffel, dpa (Archiv)

Das DEB-Team verliert seinen vorletzten WM-Test. Gegen Turnier-Gastgeber Dänemark fällt in der Verlängerung der entscheidende Gegentreffer.

Trotz eines Treffers von NHL-Star Leon Draisaitl hat das deutsche Eishockey-Nationalteam im vorletzten WM-Test gegen Dänemark einen Dämpfer hinnehmen müssen. Neun Tage vor dem Turnierauftakt gegen die Dänen verlor der stark ersatzgeschwächte Olympia-Silbergewinner mit 3:4 (1:0, 2:3, 0:0) nach Verlängerung. In Vojens reichten am Mittwoch der erste Länderspiel-Treffer von Fabio Wagner (17. Minute) sowie die Tore von Draisaitl (31.) und Matthias Plachta (38.) auch wegen mangelnder Chancenverwertung nicht.

Ein zwischenzeitliches 1:2 und 2:3 glich die Auswahl von Bundestrainer Marco Sturm zwar aus, steckte am Ende aber die vierte Niederlage im siebten WM-Test ein. Frederik Storm entschied in der Verlängerung die Partie zugunsten der Dänen. Aufseiten der Deutschen war der 22-jährige Draisaitl aus Edmonton bester Spieler. 

Am Freitag probt der Weltranglisten-Siebte gegen Südkorea, ebenfalls deutscher WM-Vorrundengegner, ein letztes Mal für die WM (13.30 Uhr/Sport1). Dann könnte auch NHL-Routinier Dennis Seidenberg zu seiner Premiere in dieser Vorbereitung kommen. Für zahlreiche Spieler wird es die letzte Gelegenheit, sich für die WM vom 4. bis 20. Mai in Herning und Kopenhagen zu empfehlen. Sturm ist darauf angewiesen, dass sich sein Kader mit den DEL-Finalisten runderneuert.

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Im vorletzten Testspiel ließ Sturms Auswahl die Effizienz vor dem Tor im überzeugenden ersten Drittel vermissen. Die Dänen steigerten sich und kamen zu Treffern durch Nicolai Meyer (25.), Nicklas Jensen (30.) und Morten Poulsen (35.). Bei der WM sollten die Deutschen zahlreiche Strafzeiten wie im Schlussdrittel vermeiden, die Entscheidung fiel aber erst durch eine Einzelleistung in der Overtime. 

Bundestrainer Sturm steht vor der schwierigen Herausforderung, seinen WM-Kader erst bei der Anreise zum Turnier am kommenden Dienstag beisammen zu haben. Fast die Hälfte seines aktuellen Kaders könnte der 39-Jährige noch austauschen. Die Olympia-Finalisten Brooks Macek aus München und Frank Hördler aus Berlin sollen allerdings abgesagt haben, damit wären mindestens elf Pyeongchang-Teilnehmer nicht dabei. In Korbinian Holzer wird in Dänemark ein dritter NHL-Profi dazustoßen. Der Verteidiger ist für den Auftakt gegen Dänemark aber nach einer Strafe von der WM 2016 in Russland gesperrt. (dpa)

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