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09:58 Uhr

DFB-Team entschuldigt sich für Jubel vor der Schweden-Bank

Die deutschen Spieler bejubeln den 2:1-Sieg über Schweden.
Bild: Christian Charisius (dpa)

Deutschland ist nach dem 2:1-Sieg zurück im Turnier. Nachrichten gibt es von Sebastian Rudy und Mats Hummels - und ein Sorry für die Schweden.

News zu der Fußball-WM 2018 in Russland

24. Juni: 27 Millionen Menschen sehen Deutschland-Spiel

Rund ein Drittel aller Bundesbürger erlag am Samstagabend dem Fußballfieber: 27,48 Millionen Menschen verfolgten ab 20 Uhr in der ARD, wie sich die deutsche Nationalmannschaft erfolgreich gegen ein vorzeitiges WM-Aus zur Wehr setzte. Das entspricht einem Marktanteil von 76,6 Prozent. Schon ab 19.05 Uhr hatte sich mehr als die Hälfte aller Zuschauer (15,06 Millionen, 54,2 Prozent) vor dem Fernseher warm gemacht.

Auch die Nachmittagsspiele lockten gewohnt viele Zuschauer vor die Geräte. Um 14 Uhr verfolgten bereits gut sechs Millionen Fußball-Fans (42,6 Prozent), wie sich Belgien mit einem deutlichen 5:2-Sieg gegen Tunesien für das Achtelfinale empfahl. Das 17 Uhr-Spiel, das Mexiko gegen Südkorea für sich entschied, verfolgten 8,74 Millionen Zuschauer (47,2 Prozent).

Bei den Erhebungen der GfK-Fernsehforschung in Nürnberg zu den WM-Spielen werden nicht die Zuschauer berücksichtigt, die die Spiele beim Public Viewing auf öffentlichen Plätzen und in Gaststätten anschauen.

DFB-Team entschuldigt sich für Jubel vor der Schweden-Bank

Das DFB-Team hat sich für einige Jubelgesten nach dem 2:1 gegen Schweden in Richtung des Kontrahenten entschuldigt. "Es war ein emotionales Spiel. Am Ende war die eine oder andere Reaktion oder Geste unseres Betreuerstabes in Richtung der schwedischen Bank zu emotional", übermittelte "die Mannschaft" über die sozialen Netzwerke. "Das entspricht nicht unserer Art. Dafür haben wir uns beim schwedischen Trainer und seinem Team entschuldigt."

Nasenbeinbruch bei Nationalspieler Rudy - Hummels vor Rückkehr

Sebastian Rudy hat sich beim Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Schweden einen Nasenbeinbruch zugezogen. "Er hat sich die Nase gebrochen", sagte Bundestrainer Joachim Löw am Samstag nach dem 2:1 in Sotschi. Wie schlimm die Verletzung ist, vermochte der Profi des FC Bayern München beim Weg aus dem Stadion nicht zu sagen. "Wir gehen jetzt morgen röntgen und dann werden wir sehen, was man machen muss, ob man die Nase so richten kann. Aber morgen wissen wir dann mehr", sagte der 28-Jährige. "Atemprobleme habe ich ein bisschen, aber Schmerzen gerade überhaupt keine." 

Der Profi des FC Bayern München, der im defensiven Mittelfeld Sami Khedira ersetzt hatte, wurde bei einem Zweikampf unabsichtlich im Gesicht getroffen und musste nach einer halben Stunde stark blutend ausgewechselt werden. Für ihn kam Ilkay Gündogan. Löw und Rudy hoffen auf einen Einsatz im dritten Gruppenspiel gegen Südkorea am Mittwoch in Kasan. "Ich hoffe, dass es bis Mittwoch reicht", sagte Rudy.

Der wegen eines verrenkten Halswirbels am Samstagabend nicht aufgebotene Mats Hummels möchte gegen die Asiaten ebenfalls auflaufen. Er hoffe, dass es bis dahin wieder so gut sei, dass er gar keine Probleme mehr habe, sagte Hummels.

23. Juni: Schwedischer Trainer Andersson kritisiert DFB-Jubel nach 2:1

Schwedens Nationaltrainer Janne Andersson hat nach der Last-Minute-Niederlage gegen Deutschland bei der WM in Russland das Verhalten einiger Spieler und Funktionäre kritisiert. "Einige der Deutschen fingen an zu feiern, in dem sie in unsere Richtung liefen. Sie fingen an, Gesten zu machen, das hat mich sehr verärgert", sagte Andersson am Samstag in Sotschi nach dem 2:1-Sieg des Fußball-Weltmeisters. Nach dem Schlusspfiff standen sich einige Schweden und Deutsche auf dem Platz Gesicht an Gesicht gegenüber, es gab ein paar Schubsereien.

"Nach dem Schlusspfiff schüttelt man sich die Hände und benimmt sich nicht so", kritisierte Andersson. Einige auf der deutschen Bank hätten sich "in einer Art und Weise verhalten, die nicht korrekt war, man lässt den Gegner auch in Ruhe trauern", betonte der schwedische Coach.

Deutschland nach 2:1 gegen Schweden wieder im WM-Rennen

Der Weltmeister hat sich mit großer Hingabe und einem Last-Minute-Tor von Toni Kroos ins WM-Rennen zurückgekämpft. Der Champions-League-Sieger von Real Madrid mit einem direkten Freistoß in der Nachspielzeit (90.+5) und Marco Reus (48.) verhinderten mit ihren Treffern beim 2:1 (0:1) am Samstag in Sotschi gegen Schweden nicht nur den sofortigen WM-K.o., jetzt ist für Joachim Löw und sein Team auch wieder alles drin. Die deutsche Nationalmannschaft kann im Gruppenfinale am Mittwoch gegen die bereits ausgeschiedenen Südkoreaner aus eigener Kraft den Achtelfinal-Einzug perfekt machen.

Einen ausführlichen Spielbericht finden Sie hier.

Mexiko nach Sieg gegen Südkorea so gut wie im Achtelfinale

Mexiko hat auch sein zweites Vorrundenspiel bei der WM in Russland gewonnen. Der Deutschland-Bezwinger setzte sich am Samstag vor 43.472 Zuschauern in der erstmals ausverkauften Arena in Rostow am Don mit 2:1 (1:0) gegen Südkorea durch.

Chicharito und Mexiko feiern den zweiten WM-Sieg.
Bild: Lee Jin-Man/AP (dpa)

Mit sechs Punkten behauptete die Mannschaft von Trainer Juan Carlos Osorio die Tabellenführung in der Gruppe F. Carlos Vela mit einem verwandelten Handelfmeter in der 26. Minute und der frühere Bundesliga-Profi Javier Hernandez, genannt Chicharito (66.), trafen für El Tri. Heung-Min Son (90.+3) gelang nur noch das Anschlusstor.

Khedira und Özil gegen Schweden zunächst auf der Bank

Titelverteidiger Deutschland kämpft am Abend in Sotschi gegen Schweden ohne Mesut Özil und Sami Khedira um seine Achtelfinal-Chance. Bundestrainer Joachim Löw nimmt insgesamt vier Änderungen in der Startelf gegenüber dem 0:1 gegen Mexiko vor. Die Weltmeister Özil und Khedira werden durch Marco Reus und Sebastian Rudy ersetzt. Für den verletzten Mats Hummels kommt Antonio Rüdiger neu in die Innenverteidigung. Der gegen Mexiko wegen eines Infekts fehlende Jonas Hector kehrt auf die linke Abwehrseite zurück. Für ihn muss Marvin Plattenhardt weichen.

Belgien glänzt bei Torfestival gegen Tunesien

Belgien hat auch sein zweites Spiel bei der Fußball-WM in Russland souverän gewonnen und seine Titelambitionen untermauert. Stürmer Romelu Lukaku von Manchester United erzielte beim nie gefährdeten 5:2 (3:1) am Samstag gegen Tunesien seine Turniertreffer drei und vier und zog damit in der Torschützenliste mit Portugals Superstar Cristiano Ronaldo gleich. Die Achtelfinal-Qualifikation ist Belgien vor dem abschließenden Spiel in Gruppe G am Donnerstag gegen England mit sechs Punkten kaum noch zu nehmen.

Eden Hazard traf gegen Tunesien doppelt.
Bild: Matthias Schrader, dpa

Hazard hatte die Roten Teufel in der 6. Minute per Foulelfmeter in Führung gebracht und traf später auch zum 4:1 (51.). Der kaltschnäuzige Lukaku traf vor 44.190 Zuschauern im Moskauer Spartak-Stadion ebenfalls doppelt (16./45.+3). Der eingewechselte Michy Batshuayi (90.) von Borussia Dortmund steuerte den letzten belgischen Treffer bei. Für Tunesien, das nur noch eine Minimalchance auf das Erreichen der nächsten Runde hat, trafen Dylan Bronn (18.) und Wahbi Khazri (90.+3). Einen ausführlichen Spielbericht finden Sie hier.

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