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01.04.2009

Dallas wieder in der Spur: 108:88 gegen Minnesota

Dallas wieder in der Spur: 108:88 gegen Minnesota
Bild: DPA

Minneapolis (dpa) - Die Dallas Mavericks sind nach zwei Niederlagen in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA wieder auf Playoff-Kurs.

Der 2,13-Meter-Riese Dirk Nowitzki war mit 23 Punkten und 12 Rebounds einmal mehr der überragende Werfer beim 108:88 bei den Minnesota Timberwolves. Und Josh Howard feierte in der Nacht zum Mittwoch mit 14 Punkten, 6 Assists und 2 Rebounds ein bemerkenswertes Comeback nach vierwöchiger Verletzungspause wegen seines lädierten Fußknöchels.

"Josh hat sich wieder wunderbar bewegt. Er hat wieder genug Selbstvertrauen für die Playoffs gewonnen. Das ist das Wichtigste", sagte der 30-jährige Kapitän Nowitzki über seinen neben Jason Terry (23 Punkte) wichtigsten Assistenten im Team der Texaner. "Ein Riesensieg war das zur rechten Zeit", meinte Howard, der seinen letzten Auftritt mit den "Mavs" am 5. März hatte.

Mit 44:30 Siegen verteidigte Dallas auf Rang acht den für die am 18. April beginnenden Playoffs letzten Qualifikationsplatz in der Western Conference vor den Phoenix Suns (40:34), die spielfrei waren. Im Schlussspurt der Vorrunde bis zum 15. April wollen die Mavericks noch Plätze in der Tabelle gutmachen, um dem Duell mit Vizemeister Los Angeles Lakers in der ersten Playoff-Runde zu entgehen. Der Tabellen-Siebte Utah Jazz (46:28) verlor beim Fünften Portland (47:27) deutlich mit 104:125.

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Gut erholt von der 74:102-Pleite in Cleveland, machte Dallas vor 12 111 Zuschauern im Target Center den 44. Saisonsieg perfekt. Dabei zeigte Howard, wie wichtig er im Team von Dallas-Coach Rick Carlisle ist. Bei 28 Spielen der Saison wurde er von Verletzungen gestoppt und konnte nicht spielen. "Aber die zwei, drei Male, bei denen er am Stück spielte, setzte Josh sofort positive Signale für den Teamgeist. Er hat die Jungs richtig inspiriert, ihnen Schübe versetzt", meinte Carlisle.

Dagegen haderte Minnesotas überragender Werfer Kevin Love (23) mit dem Verletzungspech der Timberwolves über die für Minnesota bisher so ernüchternd verlaufene Saison: "So einen wie Howard hätten wir in der misslichen Situation auch gut gebrauchen können." Die verletzten Stars Randy Foye und Al Jefferson wurden als derzeit beste Werfer der Timberwolves schmerzlich vermisst. Ein adäquater Ersatz auf der Bank, der das Team mit der schwächsten Wurfausbeute der gesamten NBA gegen die Texaner hätte retten können, fehlte. Die Playoffs hat Minnesota bei nur 21:54 Siegen ohnehin verpasst.

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