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Eishockey-Playoffs

20.04.2019

Dank Endras - Mannheim meldet sich in DEL-Finale zurück

Mannheims Torwart Dennis Endras spielte überragend.
Bild: Uwe Anspach (dpa)

Motiviert von der knappen Auftakt-Niederlage haben die Adler Mannheim im Finale der Deutschen Eishockey Liga in München zurückgeschlagen. Beide Teams haben nun einen von vier notwendigen Siegen geschafft. Wird sich am Ostermontag die kuriose Serie fortsetzen?

Dank eines überragenden Dennis Endras im Tor haben sich die Adler Mannheim im Finale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft eindrucksvoll zurückgemeldet.

Der Hauptrunden-Gewinner setzte sich auswärts beim Serienchampion EHC Red Bull München 3:0 (1:0, 0:0, 2:0) durch. Damit glichen die Mannheimer die Finalserie zwei Tage nach der Auftaktniederlage zum 1:1 aus. Sowohl die Adler als auch die Münchner benötigen noch drei Siege zum Titelgewinn.

In einem rasanten und hart umkämpften Spiel trafen Chad Kolarik (2. Minute), Nationalstürmer Markus Eisenschmid (44.) und Benjamin Smith (57.) für die Mannheimer, die zuletzt 2015 mit dem Silberpokal gejubelt hatten. Die Adler wollen die Ära der Münchner beenden und konnten sich dabei auf den einmal mehr starken Endras verlassen. "Wir haben einen Super-Torwart hinten drin, wo wir auch wissen, dass er uns den Rücken stärkt. Es ist eine super Teamleistung gewesen", sagte Mannheims Verteidiger Top-Talent Moritz Seider bei Magenta Sport.

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Am Ostermontag (14.00 Uhr) haben die Mannheimer von Trainer Pavel Gross wieder Heimrecht. Doch das ist in diesem Duell der beiden deutschen Eishockey-Topclubs in dieser Saison bislang kein Vorteil: Kurioserweise gingen alle sechs bisherigen Begegnungen - einschließlich der vier in der Hauptrunde - an das Auswärtsteam. "Wir müssen schauen, dass wir kein frühes Tor bekommen und dass wir das erste Tor schießen", sagte EHC-Kapitän Michael Wolf. Sein Trainer Don Jackson meinte: "Wir wissen, woran wir arbeiten müssen.

Das 1:2 nach Verlängerung vom Donnerstagabend hatte die Mannheimer offenbar weiter angestachelt. Wie im ersten Finale setzten die Adler die Münchner sogleich unter Druck und erwischten diesmal einen perfekten Start. Kolarik hämmerte den Puck nach einem Bully schon nach 81 Sekunden ins Netz. Mannheim war vor 6142 Zuschauern in der ausverkauften Halle weiter die bessere Mannschaft.

Die Intensität nahm noch einmal zu. Die Anspannung entlud sich teils in hitzigen Faustkämpfen, selbst als das erste Drittel eigentlich bereits beendet war. Gross hatte nach dem ersten Duell eine Geldstrafe aufgebrummt bekommen, weil er sich aus Sicht der DEL unsportlich gegenüber Spieloffiziellen verhielt.

Aufgrund von Strafen brachten sich die Gäste mehrfach in Not. München nutzte aber selbst eine knapp einminütige doppelte Überzahl zu Beginn des Mitteldrittels nicht zum Ausgleich. Adler-Goalie Endras parierte dabei spektakulär gegen Derek Joslin. München steigerte sich. Doch wie der EHC arbeiteten die Mannheimer aggressiv in der Defensive.

Im Schlussdrittel legte dann Mannheims Playoff-Toptorjäger Eisenschmid nach einem Alleingang in Überzahl nach. Früh nahm Münchens Erfolgscoach Jackson Torhüter Danny aus den Birken vom Eis. Das ermöglichte die Entscheidung: Endras legte für Smith vor. (dpa)

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Die Diskussion ist geschlossen.

21.04.2019

Beim nächsten Heimspiel der Münchner wird erst einmal das Kontingent der Mannheimer Fans gekürzt. Nicht mehr wie 50 Zuschauer...
München spielt gutes Eishockey, aber von den Fans hört man so gar nichts. PEINLICH!!!

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