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Basketball

29.05.2018

„Der Beste der Welt“

Der 33jährige LeBron James erreicht zum achten Mal das NBA-Finale

Nach seinem beeindruckenden Auftritt brauchte selbst LeBron James eine Pause. Als sich die Teamkollegen der Cleveland Cavaliers für den vierten Einzug ins Endspiel der NBA feiern ließen, lag der Superstar völlig ausgepumpt in den Katakomben auf dem Boden. Beim 87:79 im siebten Spiel bei den Boston Celtics führte der 33-Jährige die Cavs erneut fast im Alleingang zum entscheidenden Triumph. „Er ist einfach der beste Spieler der Welt“, schwärmte Coach Tyronn Lue über James. „Und wenn du in ein Spiel sieben gehst, willst du den besten Spieler der Welt an deiner Seite haben.“

James brillierte mit 35 Punkten, 15 Rebounds sowie neun Assists und stand dabei über die kompletten 48 Minuten durchgehend auf dem Parkett. Für den dreimaligen NBA-Champion ist es die achte Finalteilnahme in Serie und die neunte in seiner Karriere. James muss das schwächste Team seit seinem ersten Finaleinzug 2007 sportlich auf den Schultern tragen. Im alles entscheidenden Duell mit Boston fiel wegen einer Gehirnerschütterung erneut Kevin Love, zweitgrößter Star der Cavaliers, aus. Jeff Green, der für Love in die Anfangsformation rückte, kam auf 19 Punkte und acht Rebounds.

Mit seinen Leistungen befeuert James vor dem Finale nun weiter die öffentliche Dauerdiskussion, ob er womöglich Legende Michael Jordan vom imaginären Thron des besten Basketballers der Geschichte stoßen könnte. Auch der frühere Superstar Kobe Bryant mischte sich nun in die Debatte ein – und argumentierte salomonisch: „Wir können beide genießen, ohne dass wir einen niedermachen“, twitterte der Ex-Profi der Los Angeles Lakers. „Ich liebe es, was er macht. Diskutiert nicht über etwas, was definitiv niemand gewinnen kann.“ Bei den Celtics war Rookie Jayson Tatum mit 24 Punkten treffsicherster Schütze. Für Boston war es die erste Heimniederlage in den diesjährigen Playoffs. Beide Mannschaften taten sich zunächst äußerst schwer, einen Rhythmus zu finden – besonders aus der Distanz. Cleveland verwandelte nur knapp 26 Prozent seiner Dreipunktwürfe. Die Erfolgsquote der Celtics lag bei weniger als 18 Prozent. „Unser Ziel zu Beginn der Serie war es, (James) so viel Energie wie möglich zu rauben“, erkläre Celtics-Trainer Brad Stevens nach dem Ausscheiden. „Am Ende hatte er aber trotzdem 35 Punkte. Es ist ein Witz“. Im Finale trifft Cleveland auf den Sieger der Serie zwischen Titelverteidiger Golden State Warriors und den Houston Rockets. Beim Stand von 3:3-Siegen wurde vergangene Nacht der Cavs-Gegner ermittelt. (dpa)

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