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Fußball

16.04.2018

Der Club fliegt bis fast an die Spitze

Ein Tor, das Gold wert sein könnte: Adam Zrelak vom 1. FC Nürnberg jubelt über sein Tor zum 1:1-Ausgleich gegen Ingolstadt. Mit dem Punkt hält der Club Ingolstadt auf Distanz und rückt näher an Tabellenführer Düsseldorf ran.
Bild: Andreas Gebert, dpa

Zweitliga-Derby mit Erstliga-Atmosphäre: Ingolstadt und Nürnberg schenken sich beim 1:1 nichts. An der Tabellenspitze wird es dank der Düsseldorfer Niederlage spannend

Der Kampf um den direkten Aufstieg in die Fußball-Bundesliga wird immer dramatischer. Nach dem 30. Spieltag der 2. Liga bleibt Fortuna Düsseldorf trotz des 1:3 (0:1) beim 1. FC Heidenheim Tabellenführer. Doch nach der dritten Niederlage der Rheinländer in Serie bedrohen der 1. FC Nürnberg und Holstein Kiel die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel massiv.

Nürnberg holte am Sonntag beim Erstligaabsteiger FC Ingolstadt ein 1:1 (0:0) und hat als Zweiter bei 51 Zählern nur noch zwei Punkte Rückstand auf die Rheinländer. Dabei konnte sich der Club auf seinen Joker verlassen: Den wertvollen Zähler in Ingolstadt rettete nach dem 0:1 durch Robert Leipertz (50.) der eingewechselte Adam Zrelak (74.). Zrelak selbst sagte nach seiner Torpremiere im Nürnberger Trikot: „Ja, das war ein Big Point. Ich bin glücklich über dieses Tor, auch wenn es nicht für drei Punkte gereicht hat.“ Trainer Michael Köllner lobte nach dem Remis den Einsatz seines Teams. „Die Mannschaft hat sich für die Schwerstarbeit mit großem Willen belohnt“, sagte der FCN-Coach. Die Stimmung in Ingolstadt war jedenfalls erstligareif.

Kiel (49 Punkte) festigte am Samstag mit dem 4:0 (1:0) bei Dynamo Dresden Relegationsplatz drei. Trainer-Routinier Funkel kritisierte vor allem die Fortuna-Abwehr. „Die defensive Balance stimmt im Moment nicht. Wir haben verdient verloren“, sagte der 64-Jährige im TV-Sender Sky nach dem 1:3, das der Österreicher Nikola Dovedan (23./57. Minute) und Kevin Kraus (79.) perfekt machten. Dem Japaner Takashi Usami gelang der zwischenzeitliche Ausgleich zum 1:1 (51.). „Ich bin nach wie vor sehr optimistisch, dass wir das eine oder andere Spiel noch gewinnen werden“, sagte Funkel.

Der kesse Aufsteiger Kiel hat nach dem 4:0 (1:0) am Samstag bei Dynamo Dresden weiter den Durchmarsch in die Erstklassigkeit vor Augen. Die Mannschaft von Coach Markus Anfang kann den 1. FC Nürnberg im direkten Duell am 23. April überholen. Aufsteiger Jahn Regensburg rückte mit dem 2:1 (0:0) bei der SpVgg Greuther Fürth auf den vierten Rang vor. Wie Dresden muss der FC St. Pauli nach dem 0:1 (0:0) gegen den 1. FC Union Berlin um den Ligaverbleib bangen. Der MSV Duisburg setzte mit dem 0:2 (0:1) gegen den SV Sandhausen seine Talfahrt gleichfalls fort. Arminia Bielefeld bezwang Erzgebirge Aue 2:0 (1:0). St. Pauli befindet sich nach der Pleite gegen Berlin noch tiefer in der Abstiegszone. Simon Hedlund (81.) gelang das Siegtor für die Berliner, die einen großen Schritt Richtung Klassenverbleib schafften. Auch für Duisburg bleibt es brisant. Das 0:2 gegen Sandhausen war das sechste Spiel in Serie ohne Sieg. Bielefeld kann nach dem Erfolg über Aue mit 43 Punkten fast schon für die neue Zweitligasaison planen. Bereits am Freitag verschärfte der VfL Bochum mit dem 3:2-Erfolg über den 1. FC Kaiserslautern dessen Abstiegssorgen. Die Pfälzer haben als Tabellenletzter acht Punkte Rückstand auf Platz 16. Darmstadt bleibt trotz des 1:1 (0:1) gegen Eintracht Braunschweig 17., rückte aber bis auf vier Zähler an den FC St. Pauli heran. Darmstadt geriet durch ein Eigentor von Slobodan Medojevic (39.) in Rückstand. Tobias Kempe gelang per Foulelfmeter (73.) das 1:1. (dpa)

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