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Eishockey

23.08.2018

Die Augsburger Panther spielen in einer neuen Gewichtsklasse

Die neun Neuzugänge der Panther. Von links: Adam Payerl, Christoph Ullmann, Patrick McNeill, Henry Haase, Torwart Markus Keller, Matt Fraser, Tim Bullnheimer, John Rogl und Sahir Gill.
Bild: Die Ulrich Wagner

Mit neun Neuzugängen will Augsburg wieder in die Play-offs der DEL. Die ersten Eindrücke sind positiv. Am Freitag steht der Heimspielauftakt an.

Die vergangene Saison war eine, über die man bei den Augsburger Panthern den Mantel des Vergessens breiten möchte. Als Zwölfter kam der Klub aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ins Ziel und verpasste die Play-offs deutlich. Jetzt soll alles besser werden. Mit neuem Personal und der alten Philosophie.

Die Devise lautet größer, schwerer härter

Trainer Mike Stewart hat für das Projekt Play-offs 2019 die Gewichtsklasse seiner Mannschaft verändert. Waren die Panther in der vergangenen Spielzeit mit vergleichsweise eher kleinem und leichtem, dafür aber sehr schnellem Personal am Start, bringen die insgesamt neun Neuzugänge einiges mehr an Kilos auf die Waage. Größer, schwerer, härter – so lautet die Devise, die vor allem in der Abwehr gelten soll. Das in Kombination mit der bewährten und zum Spektakel neigenden Offensivtaktik soll den Erfolg zurück ins Curt-Frenzel-Stadion bringen.

Die ersten Eindrücke der an einigen zentralen Positionen veränderten Mannschaft sind positiv. Die Panther gewannen die ersten beiden Tests gegen den HC Bozen (3:0) und das schweizer Top-Team des EV Zug (5:1) und sicherten sich damit den Sieg beim Dolomitencup in Südtirol. „Im ersten Spiel waren wir schon ganz gut“, befand auch Trainer Stewart. „Aber was meine Mannschaft im zweiten Spiel gezeigt hat, das war schon richtig ordentlich.“ Zug habe eine gute Mannschaft und gehöre in der starken Schweizer Liga zu den besten Teams.

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Allzu hoch hängt aber auch Stewart die Ergebnisse natürlich nicht. Dafür ist es noch zu früh in der Saison. „Ich bin zufrieden, die Jungs haben hart gearbeitet. Und die Neuzugänge haben das System schon gut umgesetzt.“

Panther
26 Bilder
So sieht das Panther-Team in der neuen Saison aus
Bild: Ulrich Wagner

Es scheint aber so, als sei es dem Austro-Kanadier gelungen, den Abgang von Trevor Parkes zu kompensieren. Der beste Panther-Torjäger der vergangenen beiden Jahre war dem Werben des deutschen Meisters aus München erlegen. Ihn soll Adam Payerl ersetzen, der Parkes in körperlicher Robustheit und Spielweise ähnelt. Der Mann von den Providence Bruins ist einer, der sich am liebsten direkt vor dem gegnerischen Tor aufhält. Dort also, wo ein Torjäger stehen muss – wo es bisweilen aber auch wehtut. In den beiden Testspielen traf er jeweils ein Mal.

Gill, Sahir und Payerl bilden wohl die erste Sturmreihe

Zusammen mit Sahir, Gill, ebenfalls ein Neuzugang, und dem Edeltechniker Matt White wird er wohl eine Sturmreihe der Panther bilden. „Die haben das schon sehr gut gemacht.“ Stewart will das Trio auch im ersten Heimspiel der Saison am heutigen Freitag gegen die Graz 99ers (19.30 Uhr) zusammen lassen. In den weiteren Sturmreihen ist der Trainer noch auf der Suche nach der richtigen Chemie.

Fehlen wird gegen Graz nur Thomas J. Trevelyan, der im Training einen Puck ins Gesicht bekam, der ihm das Nasenbein brach. Auch am Sonntag, wenn die Panther um 15 Uhr auf den Zweitligisten Kassel Huskies treffen, wird der Stürmer noch auf der Tribüne sitzen.

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