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FC Bayern

17.02.2018

Die Pflichtaufgabe

Wieder im Einsatz: Der zuletzt erkältete Jupp Heynckes.
Bild: dpa

Vor der Champions League am Dienstag kommt das Gastspiel in Wolfsburg

Jupp Heynckes wirkte noch ein wenig angeschlagen. Nach einer Grippe ist der Trainer des FC Bayern vor dem Start in die K. o.-Runde der Champions League und dem Ligaspiel beim VfL Wolfsburg an diesem Samstag aber wieder genesen – und auch alle seine Feldspieler sind fit. „Ich glaube, das hat in den letzten fünf Jahren hier nicht stattgefunden, dass kein Feldspieler verletzt war“, sagte der 72-Jährige.

Trainingssteuerung, behutsamer Aufbau der Verletzten und die Professionalität der Spieler, denen Heynckes noch ein paar Tipps zur Erkältungsprophylaxe mit auf den Weg gab, führte der Coach als Grund für die schöne wie herausfordernde Konstellation an. „Auf der einen Seite ist es ein Luxusproblem, alle Spieler zur Verfügung zu haben. Auf der anderen Seite liegt es am Geschick des Trainers, das zu moderieren“, sagte Heynckes. Auch gegen den VfL kann der Trainer nicht alle Profis für den 18-Mann-Kader nominieren. Es könne jeden treffen, sagte Heynckes. Nur der verletzte Manuel Neuer und der gesperrte Arturo Vidal fehlen am Samstag (15.30 Uhr) beim nächsten Schritt zum nationalen Turbo-Titel. Sein Comeback wird Thiago gegen. Der Spanier fehlte seit Ende November wegen eines Muskelteilrisses im Oberschenkel. Heynckes lässt den Mittelfeldspieler in Wolfsburg in der Startelf ran.

„Im Groben“, so Heynckes, stehe auch schon die Elf, die am Dienstag (20.45 Uhr/ZDF/Sky) gegen Besiktas Istanbul den Grundstein für den Einzug ins Viertelfinale der Champions League legen soll. Dabei werden wohl kaum Fans des türkischen Spitzenklubs in der Münchner Arena zu sehen sein. Wie der FC Bayern mitteilte, hatte Besiktas Istanbul von sich aus darauf verzichtet, die zur Verfügung stehenden 3800 Tickets für den Gästeblock abzurufen. Hintergrund: Der Klub muss befürchten, von den europäischen Wettbewerben ausgeschlossen zu werden. Zwischen Lyon und Besiktas war es im vergangenen Jahr in der Europa League zu heftigen Krawallen gekommen. Beide Clubs wurden daraufhin zu einem Ausschluss vom Europapokal verurteilt, die Strafe wurde für zwei Spielzeiten auf Bewährung ausgesetzt. Sollten die beiden Vereine gegen die Bewährungsauflagen verstoßen, dürften sie am nächsten Uefa-Wettbewerb, für den sie sich qualifizieren, nicht teilnehmen. (dpa)

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