Newsticker

Länder wollen Teil-Lockdown bis kurz vor Weihnachten verlängern
  1. Startseite
  2. Sport
  3. Dreßen fährt knapp am Podest vorbei

Ski alpin

26.11.2018

Dreßen fährt knapp am Podest vorbei

Abfahrer zählt in Kanada zur Weltspitze. Lena Dürr gelingt eine Überraschung

Skirennfahrer Thomas Dreßen ist mit zwei Top-Ten-Ergebnissen in den WM-Winter gestartet und hat seine Position als bester deutscher Speedfahrer untermauert. Einen Tag nach dem siebten Platz in der Abfahrt legte Dreßen am Sonntag in Lake Louise nach und kam im Super-G auf Rang neun. Die Qualifikation für die Titelkämpfe im Februar in Are hat Dreßen schon sicher. „Alles in allem kann ich schon zufrieden sein“, sagte Dreßen. Er wisse nun, „dass die Form passt, in Abfahrt und im Super-G. Dadurch bin ich beruhigt.“

Er habe zuletzt körperliche Probleme gehabt und nicht gut trainiert. Näher darauf ein ging Dreßen in Kanada nicht. Auf Sieger Kjetil Jansrud aus Norwegen fehlte Dreßen knapp eine Sekunde. Das Podest und Mauro Caviezel aus der Schweiz waren 0,73 Sekunden entfernt. Zweiter wurde Vincent Kriechmayr aus Österreich. Andreas Sander (34.) und Josef Ferstl (29.) verpassten jeweils Platzierungen für die halbe WM-Norm und können mit den Ergebnissen am ersten Weltcup-Wochenende der Speedfahrer nicht zufrieden sein.

Nach dem besten Slalom-Ergebnis seit mehr als einem Jahr riss Lena Dürr im Ziel die Arme nach oben und strahlte vor Freude. Mit Rang zehn beim Weltcup-Rennen in Killington war die 27 Jahre alte Skirennfahrerin vom SV Germering so gut wie seit dem 11. November 2017 nicht mehr – und erfüllte durch die Leistungssteigerung nach ihrem schwachen Saisonstart die halbe Norm für die WM im Februar.

Nordische Kombination Den erfolgsverwöhnten Nordischen Kombinierern ist ein glänzender Saisoneinstand gelungen. Nach Platz drei im Einzel durch Johannes Rydzek gab es in der einzigen Staffel-Entscheidung vor der WM durch Eric Frenzel, Fabian Rießle, Rydzek und Vinzenz Geiger einen klaren Sieg. Die Olympiasieger-Staffel siegte vor Japan und Norwegen.

Auf die deutschen Rodlerinnen war zum Weltcup-Auftakt wieder Verlass. In Innsbruck landeten Olympiasiegerin Natalie Geisenberger, Julia Taubitz als Zweite und Tatjana Hüfner einen Dreifach-Erfolg. Am Sonntag legte Johannes Ludwig nach. (dpa)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren