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Europa League

01.09.2018

Duell der Bullen

Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz pumpt viel Geld in den Fußball. Jetzt treffen seine Klubs aufeinander.
Bild: dpa

Leipzig gegen Salzburg. Frankfurt erwartet Prominenz

Hammerlose für Eintracht Frankfurt, ein pikantes Duell für RB Leipzig und eine machbare Gruppe für Bayer Leverkusen: Die Auslosung der Europa-League-Gruppenphase hat den drei Klubs der Fußball-Bundesliga einige höchst interessante Spiele beschert. Insbesondere Frankfurt darf sich auf Gegner von Champions-League-Format freuen. So trifft die Eintracht bei ihrem Europacup-Comeback nach fünf Jahren auf Vorjahresfinalist Olympique Marseille und den italienischen Top-KlubLazio Rom, dazu wartet in Gruppe H noch Apollon Limassol aus Zypern.

Zu einem brisanten Duell kommt es in Gruppe B, wenn Leipzig auf den zweiten von RedBull gesponserten Verein FC Salzburg trifft. Ein Uefa-Entscheid aus dem Jahr 2017 hatte ein entsprechendes Aufeinandertreffen erst möglich gemacht. Die Regeln fordern eine strikte Trennung auf allen Ebenen aller an der Champions oder Europa League teilnehmenden Vereine, hieß es damals. Dann aber, hieß es, lediglich Logos und Trikots der Klubs müssen sich offensichtlich unterscheiden.

Dass es dazu überhaupt kam, war lange nicht klar. So hatte Salzburg die scheinbar sichere Champions-League-Qualifikation mal wieder verspielt. Und Leipzig löste gegen SorjaLuhansk erst in der Schlussminute das Ticket zur Gruppenphase. Der schottische Meister Celtic Glasgow und der norwegische Verein Rosenborg Trondheim warten als weitere attraktive Gegner.

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Die vermeintlich leichteste Gruppe erwischte Leverkusen mit dem bulgarischen Meister Ludogorets Rasgrad, dem FC Zürich und AEK Larnaka aus Zypern. Rasgrad dürfte den deutschen Fans womöglich noch aus dem Vorjahr in Erinnerung sein, als sich der bulgarische Serienmeister unter anderen gegen 1899 Hoffenheim durchsetzte. Für Leverkusen ist der Klub indes Neuland, ganz im Gegensatz zum FC Zürich. Im Dezember 2007 trafen beide Vereine in der Gruppenphase aufeinander. Damals siegte Bayer in Zürich 5:0. Ein Weiterkommen dürfte für Leverkusen Pflicht sein, zumal auch Larnaka keine ernsthafte Konkurrenz sein sollte.

Die Ersten und Zweiten jeder Gruppe ziehen in die Zwischenrunde ein, in der dann auch die acht Gruppendritten aus der Champions League hinzukommen. Das Finale steigt am 29. Mai in Baku in Aserbaidschan. Der Sieger ist direkt für die Gruppenphase der Champions League der kommenden Spielzeit startberechtigt. (dpa)

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