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23.04.2019

Ein Dreierpack bringt dem SV Kaisheim Hoffnung

So viel Freude muss man erst mal verkraften können: Mario Jessberger sah sich nach seinem Hattrick der überschwänglichen Euphorie seiner Teamkollegen ausgesetzt. Verständlich, brachten seine Tore doch die Wende für Kaisheim zum 5:2-Sieg gegen Großsorheim.
Bild: Szilvia Izsó

Kaisheim jubelt im Duell gegen Verfolger Großsorheim. Ein Hattrick bringt die Wende im Spiel. Wie der Torschütze danach gefeiert wird. Auch in Bayerdilling sorgen drei Tore für Freude.

Kaisheim Beim SV Kaisheim gehen Spieler und Anhängerschaft mit Zuversicht in die letzten vier Spieltage. Mit vereinten Kräften will man den Abstieg in die B-Klasse vermeiden. „Wir haben eine gute Ausgangsposition und wollen diese auch nicht mehr verlieren“, sagt Trainer Andreas Mayer.

Optimistisch hat ihn der Auftritt seiner Mannschaft beim 5:3-Sieg gegen den unmittelbaren Abstiegskonkurrenten Großsorheim/Hoppingen gestimmt. Gleich zweimal hat sein Team einen Rückstand hinnehmen müssen, dann aber durch eine Leistungsexplosion von Mario Jessberger doch noch gewonnen. In der letzten halben Stunde hat der SVK-Kapitän mit seinen drei Toren das Blatt gewendet. „Das hat allen im Verein Zuversicht gegeben“, meint Andreas Mayer. Aus den letzten zwei Spielen habe man vier Punkte mitgenommen, die letztlich für den Klassenerhalt ausschlaggebend sein könnten. Nach der Partie am Sonntag sei im Sportheim noch entsprechend gefeiert worden. Die Zusatzweizen, die seine Spielkameraden dem 28-jährigen Jessberger ausgegeben haben, hätten ihm gut geschmeckt, verrät Trainer Mayer. Am kommenden Sonntag stellt sich mit Eintracht Tagmersheim-Rögling-Blossenau den Kaisheimern ein schwerer Brocken in den Weg, „aber warum sollten wir nicht auch in dieser Partie punkten“, fragt Andreas Mayer. Jetzt sei durchaus alles möglich.

SV Bayerdilling findet zurück zum Selbstvertrauen

Sieben Spiele lang musste der SV Bayerdilling auf einen Sieg warten. Der letzte gelang am 11. November mit einem 4:0 gegen den SV Baar. Nun war es wieder soweit: Mit dem wichtigen 3:0-Erfolg gegen den SV Echsheim-Reicherstein II konnte sich der SVB ein wenig Luft im Abstiegskampf in der A-Klasse Neuburg verschaffen und zog nach Punkten mit dem BSV Neuburg II gleich, der gegen Klingsmoos II nur 0:0 spielte.

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„Natürlich war dieser Erfolg extrem wichtig, um den Anschluss an die Mannschaften vor uns zu halten, aber auch, um sich Selbstvertrauen und den Glauben an die eigenen Stärken zu holen“, sagt Abteilungsleiter Tobias Hofgärtner. Der Schlüssel zum Sieg war dabei Hofgärtner zufolge die sichere Defensive: „Wir haben es geschafft, konsequent und schnörkellos zu verteidigen. Die Mannschaft ist zudem diszipliniert und willensstark aufgetreten und und hat das vom Trainer gewählte System super umgesetzt.“

Mann des Spiels war Patrick Gajda, der alle drei Treffer für Bayerdilling erzielte. Logisch, dass sich sein Team mit ihm über den Hattrick freute. „Er hat sich damit selbst für seine gute Leistung und den enormen läuferischen Aufwand belohnt“, sagt Hofgärtner. Er betont aber auch, dass es im Grunde egal sei, wer die Tore mache.

Derby gegen den FC Staudheim

Am kommenden Sonntag steht für den SVB nun das Derby mit dem FC Staudheim auf dem Programm – ein Höhepunkt der Saison für die Mannschaft. „Viele Spieler haben Bekannte und Freunde dort und es wird sicherlich ein schweres Spiel, aber wir müssen weiter Punkte sammeln und deshalb wollen wir das Lokalderby für uns entscheiden“, lautet Hofgärtners klare Kampfansage. Diese Woche wolle der SV Bayerdilling nun intensiv trainieren, um für das Derby gewappnet zu sein.

Fünf Spiele sind in der A-Klasse Neuburg für den SVB noch bis zum Saisonende zu bestreiten. Der Abstand auf Burgheim II auf dem Abstiegsplatz beträgt derzeit vier Punkte. Damit es mit dem Klassenerhalt für Aufsteiger Bayerdilling klappt, sei laut dem Abteilungsleiter eine stabile Abwehr und der unbedingte Wille vonnöten. „Da sich in der Tabelle um uns herum allerdings viele zweite Mannschaften befinden, ist davon auszugehen, dass diese früher oder später ’verstärkt’ werden. Um so wichtiger ist es, selbst so oft es geht zu punkten und sich nicht auf Fehler anderer Teams zu verlassen“, erklärt Hofgärtner. Mit der Mentalität aus dem jüngsten Spiel sollte der Klassenerhalt seiner Ansicht nach auf jeden Fall möglich sein.

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