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Golf

22.11.2018

Ein Duell der Superlative

Phil Mickelson (links) und Tiger Woods versuchten vor ihrem Show-Duell, sich ernsthaft in die Augen zu schauen. Es blieb beim Versuch...
Bild: Steve Marcus, dpa

Tiger Woods und Phil Mickelson treten gegeneinander an. Es geht um mehrere Millionen Dollar, eine gute Show, vor allem aber um den guten Zweck

Vegas Alles nur Show! Wie verfeindete Boxer wollten sich Tiger Woods, 42, und Phil Mickelson, 48, bei der offiziellen Pressekonferenz tief in die Augen schauen. Doch am Ende mussten beide herzhaft lachen. Wenn Amerikas Golf-Idole an diesem Freitag ihr millionenschweres Privat-Duell in Las Vegas austragen, geht es einzig und allein um Unterhaltung. Zwei Rivalen, ein Platz, 18 Löcher und neun Millionen US-Dollar für den Sieger.

Die Konkurrenten von einst sind längst Freunde. Mit „The Match“ – wie das Duell tituliert wurde – starten die beiden Golf-Giganten aus Kalifornien im Herbst ihrer Karriere den Versuch, eine neue Form des Entertainments zu etablieren: Golf als reine Show, frech und kurzweilig, statt teils langatmiger Übertragungen von Turnieren. So werden die beiden Superstars während des Spiels Mikrofone am Körper tragen, damit die Fans die Sticheleien live im Fernsehen mitbekommen. Das enorme Preisgeld soll in Charity-Projekte fließen.

„Das ist ein Match, das unterhalten und Spaß machen soll“, erklärte Woods. Und: „Ich freue mich darauf. Es ist etwas, das es vorher noch nie gegeben hat.“

„The Match“ wird am Tag nach dem amerikanischen Feiertag Thanksgiving zur besten Sendezeit auf mehreren US-Bezahlsendern übertragen – rund 20 Dollar müssen für das angekündigte Spektakel berappt werden. In Deutschland ist das Duell am Freitag ab 21 Uhr auf dem Pay-TV-Sender Sky/Select für 15 Euro zu sehen. Also alles nur Show? Oder ist da noch mehr?

Seit Mitte der 90er Jahre sind Woods und Mickelson erbitterte Konkurrenten. Als Woods 1996 als 20-Jähriger auf die US-Tour kam, hatte Mickelson schon mehrere PGA-Turniere gewonnen. Schnell stellte Woods mit seinen Erfolgen die Leistungen von Mickelson in den Schatten und machte ihm den Rang als Publikumsliebling streitig. Bis heute hat Woods 80 US-Turniere gewonnen – inklusive 14 Major-Titel. Der fünfmalige Major-Champion Mickelson triumphierte 43-mal auf der PGA-Tour. (dpa)

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