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Eishockey
14.05.2016

Das Viertelfinale rückt immer näher

Jubel bei Patrick Reimer und seinen Teamkollegen. Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft setzte sich gegen Weißrussland mit 5:2 durch.
Foto: dpa

Deutsches Team feiert bei der WM den zweiten Sieg. Sorgen um Tobias Rieder

Das erste WM-Viertelfinale seit 2011 wird immer realistischer: Deutschlands Eishockey-Nationalteam hat beim 5:2 (3:0, 1:1, 1:1) gegen Weißrussland am Freitag den zweiten Turniersieg gefeiert.

Nach dem ersten WM-Erfolg gegen Weißrussland seit neun Jahren und dem erst zweiten überhaupt hat das Team von Bundestrainer Marco Sturm den Einzug in die K.-o.-Runde in der eigenen Hand.

Patrick Reimer (5. Minute) und Brooks Macek (35.) mit ihrem jeweils dritten WM-Tor sowie Leon Draisaitl (6.), Felix Schütz (11.) und Philip Gogulla (60.) bescherten Deutschland vor den noch ausstehenden Vorrundenspielen eine glänzende Ausgangsposition. Für Weißrussland trafen nur Andrej Stepanow (28.) und Sergej Stas (50.) nach einem Fehler von Keeper Thomas Greiss bei seinem WM-Debüt. Mit sieben Punkten sprang die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) vorerst auf Rang vier der Gruppe B in St. Petersburg.

Möglicherweise reicht ein Sieg aus den Partien am Sonntag gegen die USA (15.15 Uhr) und am Montag gegen Außenseiter Ungarn (19.15 Uhr/beide live auf Sport1) zum Einzug in die K.-o.-Runde.

Ob NHL-Stürmer Tobias Rieder dabei noch mithelfen kann, ist unklar. Der Angreifer der Arizona Coyotes verletzte sich beim unglücklichen 2:5 am Donnerstag gegen Kanada am Bein und konnte gegen Weißrussland nicht spielen. Wie lange der schnelle Torjäger ausfällt, ist offiziell noch unklar.

Auch ohne seinen vermeintlich besten Stürmer überzeugte das deutsche Team am Freitag vor allem mit ihrer Kaltschnäuzigkeit. Zudem zeigte Greiss von den New York Islanders bis zu seinem Blackout im Schlussdrittel einen guten WM-Einstand. Vor allem im Mitteldrittel hielt die neue Nummer eins, die nach einer überragenden NHL-Saison erst am Donnerstag zum Team gestoßen war, sein Team zuvor sorgenfrei. (dpa)

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