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Eishockey-WM
16.05.2016

DEB-Team zieht mit Personalsorgen ins WM-Viertelfinale

Deutschland steht im Viertelfinale der Eishockey-WM.
Foto: Anatoly Maltsev (dpa)

Das deutsche Eishockey-Nationalteam steht erstmals seit 2011 wieder im Viertelfinale der Weltmeisterschaft - und hat gehörige Personalsorgen.

Vor ihrem letzten Gruppenspiel gegen Außenseiter Ungarn profitierte die Auswahl von Bundestrainer Marco Sturm in St. Petersburg vom 4:0 (1:0, 1:0, 2:0) des Titelverteidigers Kanada gegen Frankreich. Der Mitausrichter der WM 2017 kann damit in der Gruppe B in St. Petersburg nicht mehr an Deutschland vorbeiziehen.

"Das ist ein totaler Schub", sagte der Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes, Franz Reindl. "Ein Viertelfinale zu erreichen, das ist etwas Besonderes - da steckt einem schon der Kloß ein bisschen im Hals." Nur bei einer Sensation der Franzosen gegen den 25-maligen Weltmeister hätten die Deutschen gegen Ungarn unbedingt gewinnen müssen.

Vor dem ersten WM-Viertelfinale seit fünf Jahren verschärfen sich beim deutschen Eishockey-Nationalteam allerdings die Personalsorgen. Torsten Ankert musste nach NHL-Stürmer Tobias Rieder und dem Wolfsburger Angreifer Gerrit Fauser als dritter Spieler vorzeitig die Heimreise antreten. Der Verteidiger der Kölner Haie verletzte sich beim 3:2 gegen die USA am Sonntag am Oberschenkel.

Ankert habe sich ohne Fremdeinwirkung "einen Einriss einer Sehne im Bereich des Hüftgelenks zugezogen", sagte Mannschaftsarzt Peter Prodinger in einer Verbandsmitteilung am Montag. Der 27-Jährige fällt damit etwa sechs Wochen aus.

Der ebenfalls angeschlagene Verteidiger Constantin Braun von den Eisbären Berlin wird im abschließenden Vorrundenspiel gegen Ungarn im Kader stehen. Der Profi der Eisbären Berlin hatte sich im dritten Vorrundenspiel gegen die Slowakei eine Schnittverletzung am Bein zugezogen. 

Gegner am Donnerstag sind Gastgeber Russland, Tschechien oder Schweden. Die Entscheidung über die Paarung fällt erst am Dienstag. Die WM in Russland hatte für das deutsche Eishockey-Team mit zwei Niederlagen gegen Frankreich und Finnland begonnen. Dann aber steigerte sich der Weltranglisten-13. und überzeugte bislang bei Siegen gegen die Slowakei, Weißrussland und die USA. (dpa)

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