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Europa League
24.05.2017

José Mourinho kann wieder Besonderes gelingen

United-Trainer José Mourinho spielt mit seinem Team in Solna um den Europa-League-Titel.
Foto: Martin Rickett (dpa)

José Mourinho, Trainer von Manchester United besitzt zahlreiche Facetten. Dass er eine Besonderheit ist, weiß er am besten. Heute kann der Portugiese für ein weiteres Novum sorgen.

José Mourinho hat mal wieder gezeigt, zu welch’ außergewöhnlichen Taten er fähig ist. Der Portugiese lotste vor der Saison mit Zlatan Ibrahimovic und Paul Pogba zwei Stars von Weltformat nach Manchester. Für den Franzosen Pogba wurden rund 100 Millionen Euro nach Turin überwiesen. Mourinho also konnte das Team vor seiner ersten Saison recht kostspielig nach seinem Gusto umgestalten. Nach Ablauf der 38 Spieltage in England nimmt sein Team den sechsten Platz ein. Vorgänger Louis van Gaal musste den Verein verlassen, als er die Mannschaft auf Platz fünf führte. Für Vorvorgänger David Moyes bedeutete Rang sieben das Aus. Mourinho aber darf bleiben. Manchester United hat sich dem Portugiesen ausgeliefert.

José Mourinho ist in jeder Hinsicht besonders

Jenem Mann, der sich bei seiner ersten Pressekonferenz auf der Insel vor 13 Jahren selbst als „special one“ (jemand Besonderes) bezeichnet hatte. Damals übernahm er den FC Chelsea. Besonders ist Mourinho noch immer. Vielleicht sogar besonderer als jemals zuvor. Seine Spieler bezeichnen ihn gleichfalls als besonderen Motivator wie auch Taktikexperten. Seine Gegner sehen in dem 54-Jährigen dagegen einen hinterhältigen Ganoven. Dem Co-Trainer des FC Barcelona griff Mourinho einst bei einem Gerangel an der Seitenlinie ins Auge, an Arsenal-Coach Arsené Wenger arbeitet er sich seit über einem Jahrzehnt ab. Vor einem Duell mit dem FC Liverpool in dieser Saison äffte er Coach Jürgen Klopp nach. Im englischen Winter ergriff Bastian Schweinsteiger die Flucht aus Manchester. Mourinho hatte seinen Spind räumen lassen und ihn zeitweise nur bei der zweiten Mannschaft mittrainieren lassen. Mourinho war es aber auch, der sich öffentlich beim ehemaligen Kapitän der deutschen Nationalmannschaf entschuldigte. „Bastian gehört zu der Kategorie Spieler, die ich dafür bedauere, wie ich sie behandelt habe“, sagte er auf einer Pressekonferenz.

Da sprach der Außergewöhnliche immerhin mit den Pressevertretern. Nach dem letzten Ligaspiel gegen Crystal Palace erschien er überraschend früh zur Gesprächsrunde. Nach zehn Sekunden beendete er die Fragerunde. Die beiden anwesenden Journalisten hatten keine Chance ihn aufzuhalten. „Lasst mich nach Hause gehen. Ich muss jetzt zum Europa-League-Finale“, sagte Mourinho noch beim Abgang.

Endspiel in der Europa League unter dem Niveau Mourinhos

Ein Endspiel in der Europa League ist prinzipiell unter dem Niveau Manchesters und Mourinhos. Dort spielen Vereine wie FK Astana, Sorja Luhansk oder FK Qarabag Agdam. Der Wühltisch des europäischen Vereinsfußballs. Ausgetragen wird das Finale im schwedischen Solna. Keine der Kathedralen, in denen Mourinho ansonsten zu spielen gewohnt ist. Die Partie heute gegen Ajax Amsterdam (20.45 Uhr) hat für Mourinho und seinen Verein allerdings eine herausragende Bedeutung.

Der Sieger der Europa League ist für die kommende Champions League direkt qualifiziert. Es ist der Trampelpfad in die Königsklasse. Passend für einen, der für den feingeistigen Pep Guardiola meist nur Spott übrig hat. Der funktionalen Fußball dem Chichi immer vorzieht.

Sich als Tabellensechster für die Champions League zu qualifizieren, ist in England noch keiner Mannschaft gelungen. Mourinho wäre der Erste. Mal wieder eine Besonderheit in der Karriere des Special One.

Hier erfahren Sie, wo es das Spiel zu sehen gibt.

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