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Ex-FCA-Trainer
30.01.2017

Kommentar: Markus Weinzierl hat das Glück verlassen

Mit dem FC Schalke 04 ist Trainer Markus Weinzierl derzeit nicht unbedingt auf Erfolgskurs.
Foto: Bernd Thissen (dpa)

Fußballtrainer Markus Weinzierl wollte unbedingt vom FC Augsburg weg und zum FC Schalke 04. Doch mit dem Wechsel hat den Bundesliga-Trainer wohl auch das Glück verlassen.

Es war damals ein unwürdiger Abgang. Markus Weinzierl, der ehemalige Trainer des FC Augsburg, wollte unbedingt zum FC Schalke 04. Er forcierte seinen Abschied und der folgte dann auch – allerdings mehr durch den Hinterausgang. Nicht nur Porzellan, auch Männerfreundschaften gingen dabei zu Bruch. Vier Jahre lang hatte zwischen Weinzierl, FCA-Präsident Klaus Hofmann und Manager Stefan Reuter kein Blatt Papier gepasst. Dann war das Tischtuch zerschnitten. „Das Kapitel Weinzierl ist zugeklappt und wird auch nie mehr aufgeklappt“, sagte Hofmann später einmal.

Weinzierls Höhenflug mit dem FCA

Nun: Wo gehobelt wird, da fallen Späne – und im Fußball sowieso. Als Außenstehender konnte man Weinzierl ein bisschen verstehen. Augsburg war für ihn eine ideale Plattform. Weinzierl schrieb mit dem FCA Fußball-Geschichte und führte den Klub erstmals in den Europa-Pokal. Umschmeichelt von der Liga (die Bundesliga-Profis wählten ihn 2014 zum besten Bundesliga-Trainer), schien der Höhenflug des Trainers nicht mehr zu enden. Weinzierl stand im Schaufenster und es war nur eine Frage der Zeit, bis er dem Lockruf eines großen Klubs folgte.

Skeptiker schüttelten allerdings den Kopf, als er ausgerechnet dem Lockruf des „Mythos“ Schalke 04 erlag. Dorthin also, wo sich Traditionsklub und Skandalnudel zu einer Symbiose vereinigt haben. Wie die Journalistenkollegen im Pott mit der etwas sperrigen Art von Weinzierl zurechtkommen, wollte man sich erst gar nicht vorstellen. Dass es allerdings sportlich so schlimm gekommen ist wie jetzt, das ist schon fast sensationell.

Markus Weinzierl - der Pechvogel?

Für Weinzierl persönlich ist es ein Desaster. Schon sein Start auf Schalke war unter aller Kanone. Nie starteten die Königsblauen jämmerlicher in eine Bundesliga-Saison (fünf Niederlagen in Folge), wie unter Weinzierl. Spätestens seit der jüngsten 0:1-Heimniederlage gegen Frankfurt fordert ein großer Teil der Fans seine Ablösung. Das allerdings könnte eine heikle Sache werden. Schließlich kam mit Weinzierl auch Christian Heidel als neuer Manager und der wollte unbedingt Weinzierl als Trainer. Ein Rauswurf würde bedeuten, dass sich Heidel völlig verzettelt hat. Dann müsste er eigentlich ebenfalls seinen Hut nehmen. Irgendwie eine spannende Geschichte.

Zurück beim FC Augsburg: Markus Weinzierl.
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Das waren die Augsburger Trainer seit 2000
Foto: Tom Weller, dpa

Vor seinem Amtsantritt in Gelsenkirchen hat Weinzierl gesagt: „Wenn ich bei Schalke scheitern sollte, dann bin ich nur einer von vielen.“ In dieser Ahnengalerie wird Markus Weinzierl wohl in Kürze sein Plätzchen bekommen.

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Die Diskussion ist geschlossen.

31.01.2017

der Artickel drückt genau aus wie Wichtig Stefan Reuter für den FCA ist !!! vor Reuter war der FCA mit Weinzirl schon so gut wie abgestigen !!! dann kam Reuter und es ging Berg auf !!! Weinzirl ging alleine zur Diva Schalke und es ging mit Ihm berg ab !!! Die schalker sollten sich mal fragen was sie an einem Manager Held gehabt haben ??? die Lusche aus Mainz bekommt es nicht auf die Reie !! er Hat in Mainz schon nichts gerissen !!!! Ja und Größenwahn Weinzirl wird auch bald wieder sehr Kleine Brötchen Backen !!! aber er Kann ja in Straubing immer noch als Boxer anfangen ???? oder auch das nicht ???

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