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FC Augsburg
27.06.2015

Das sagen Spieler, Manager und der Trainer zum Spielplan

Augsburgs Tobias Wernerist mit dem Spielplan zufrieden.
Foto: Stefan Puchner (dpa)

Der Spielplan für die neue Saison beschert Augsburg ein Heimspiel. Was Spieler, Manager und der Trainer dazu sagen.

Die Fußball-Fans in Deutschland können jetzt alle Partien bis zum 34. Spieltag der Bundesliga durchtippen. Gestern veröffentlichte die Deutsche Fußball Liga (DFL) den Spielplan für die Saison 2015/16. Die neue Bundesliga-Saison beginnt mit einem Klassiker: Der deutsche Meister Bayern München eröffnet die 53. Spielzeit am 14. August mit einem Heimspiel gegen den alten Rivalen und Fast-Absteiger Hamburger SV.

Die jüngste Bilanz des HSV in München ist allerdings desaströs: Die vergangenen fünf Spiele verlor er mit 0:8, 1:3, 2:9, 0:5 und 0:6. Seit 2002 wird die neue Bundesliga-Saison vom amtierenden Meister mit einem vorgezogenen Spiel am Freitagabend eröffnet. Verloren hat der Titelverteidiger dieses Auftaktspiel bisher noch nie.

Weinzierl: Zufrieden, dass wir zu Hause beginnen

Der FC Augsburg war mit seinem Startprogramm zufrieden. Der Euroleague-Teilnehmer startet am ersten Wochenende mit einem Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin. „Es waren immer enge Spiele gegen Hertha, aber ich bin zufrieden, dass wir zu Hause beginnen. Wir wollen den Auftakt erfolgreich gestalten, um gleich mit Selbstvertrauen in die schwere Saison zu starten“, sagt FCA-Trainer Markus Weinzierl. Lediglich in seiner ersten Bundesliga-Saison konnte der FCA mit einem 2:2 gegen den SC Freiburg am 1. Spieltag punkten. Zuletzt gab es dreimal in Folge nur Niederlagen.

FCA-Stürmer Tobias Werner hat einen der letzten trainingsfreien Tage in München verbracht. Als Zuschauer bei den internationalen BMW-Open in München hat er den Spielplan gegoogelt. „Schön, dass wir mit einem Heimspiel beginnen, aber Hertha hat seine Tücken. Das waren bisher immer enge Spiele“, sagt Werner. Er erinnert an die Partie in der vergangenen Saison, als der FCA gegen Hertha nur durch einen Foulelfmeter von Kapitän Paul Verhaegh gewonnen hat. Dass man bereits am 4. Spieltag bei den Bayern antreten muss, sieht Werner pragmatisch: „Wir können nicht immer erst auf die Bayern treffen, wenn die sich in der heißen Champions-League-Phase befinden. Dann müssen wir halt früher ran.“ Seinen Reiz hat natürlich auch das erste Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt mit dem Augsburger Trainer Armin Veh, und anschließend kommt es zu Hause bereits zum Derby gegen Aufsteiger FC Ingolstadt.

Werner: Drücke Ingolstadt die Daumen

„Mich freut es, dass wieder ein bayerischer Verein aufgestiegen ist, und ich drücke Ingolstadt die Daumen, wenn sie nicht gegen uns spielen“, meint Werner. Er sieht Ingolstadt durchaus als einen ernst zu nehmenden Konkurrenten: „Ingolstadt hat ein junges und ein sehr eingespieltes Team mit einem ehrgeizigen Trainer. Da werden sich einige die Zähne ausbeißen.“

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Der FC Ingolstadt muss zur Bundesligapremiere auf Reisen gehen. Die Schanzer absolvieren ihr erstes Bundesligaspiel beim FSV Mainz 05. Am zweiten Spieltag gastiert im Audi-Sportpark Borussia Dortmund. Ingolstadts Trainer Ralph Hasenhüttl nimmt den Auswärtsstart gelassen. „Zu Hause stehst du doch mehr unter Druck als in der Fremde“, sagte der 47-jährige Österreicher. „Wir werden 34 Mal Außenseiter sein, deshalb ist es egal, wo wir hinfahren. Es wird überall schwer werden, was zu holen“, sagt Hasenhüttl.

Reuter stapelt tief

FCA-Manager Stefan Reuter gefällt vor allem, dass Augsburg das letzte Spiel am 34. Spieltag zu Hause gegen den Hamburger SV bestreitet. Der Manager versäumt es nicht, gleich tiefzustapeln. „Das ist besonders schön. Unser Ziel Klassenerhalt haben wir bis dahin hoffentlich erreicht, um dann mit unseren Fans zusammen feiern zu können.“ FCA-Präsident Klaus Hofmann, der geschäftlich in Kalifornien zu tun hat, misst dem Spielplan keine allzu große Bedeutung bei: „Wir haben uns am Anfang immer schwergetan und in den letzten zehn Jahren nur ein Auftaktspiel gewonnen. Von daher gibt es keinen guten oder schlechten Spielplan. Aber dass wir ein Heimspiel zum Auftakt haben, finde ich schon klasse.“ (mit dpa)

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