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FC Ingolstadt
03.06.2021

Aus von Tomas Oral: Diesen neuen Trainer hat der FC Ingolstadt im Visier

Tomas Oral ist nicht mehr Trainer des FC Ingolstadt.
Foto: Armin Weigel/dpa

Tomas Oral verlässt trotz des Aufstiegs in die 2. Liga den Verein. Die Trennung kommt nicht überraschend. Ein Nachfolger ist bereits im Gespräch.

Der FC Ingolstadt und Tomas Oral gehen nach dem Aufstieg in die 2. Liga getrennte Wege. Der Vertrag des Trainers läuft zum 30. Juni aus und wird nicht verlängert. In einer Mitteilung des Vereins ist von einer „einvernehmlichen Trennung“ die Rede, man habe nicht die gleichen Vorstellungen gehabt. Haben die Schanzer schon jemanden gefunden, der besser passt?

Dass Trainer nach einem Aufstieg einen Verein verlassen oder gehen müssen, wirkt auf den ersten Blick überraschend. Doch das Ende der Zusammenarbeit zwischen dem FCI und Oral hatte sich angebahnt. Als die Schanzer im April nur ein Spiel gewannen und der Aufstieg in Gefahr geriet, wurde ein Trainerwechsel intern bereits diskutiert. Doch man nahm nach einer überzeugenden Leistung beim 1:1 im Top-Spiel bei Hansa Rostock Abstand von dieser Idee und setzte weiter auf Oral. Der holte die Mannschaft aus dem Tief, führte sie auf Platz drei und schließlich zum Relegationserfolg gegen den VfL Osnabrück (3:0 und 1:3).

Fordert mehr Konstanz von seinem Team: Bielefeld-Trainer Uwe Neuhaus.
Foto: Friso Gentsch/dpa

Bereits nach dem erreichten Aufstieg ließ Vereinspräsident Peter Jackwerth durchblicken, dass eine Weiterbeschäftigung Orals nicht selbstverständlich sei. „Ich ärgere mich im Nachhinein immer noch, dass wir die Relegation spielen mussten. Wir hatten die Chance, direkt hochzugehen.“ Die 2. Liga sei für den Verein „überlebensnotwendig“, weitere Jahre in der 3. Liga hätten einen finanziellen Kraftakt bedeutet.

Der FC Ingolstadt sieht sich seinem Selbstverständnis nach als Zweitligist und will wieder fester Bestandteil im deutschen Unterhaus werden. Diese Aufgabe traute man Oral, für den die bereits dritte Amtszeit bei den Schanzern endet, nicht mehr zu. Zum einen war sein Verhältnis zu einem Großteil der Mannschaft stark belastet, was eine weitere Zusammenarbeit kaum möglich machte. Der Fußball, den der FC Ingolstadt zudem spielte, war zwar erfolgreich, trotz eines für Drittligaverhältnisse stark besetzten und teuren Kaders aber eindimensional und unattraktiv. Die zurückliegende Zeit habe ihn „viel Energie und Kraft gekostet, sodass meine Vorstellungen und Planungen für die Zukunft nun andere sind“, wird Oral in der Mitteilung des Vereins zitiert.

Als Nachfolger im Gespräch ist nach Informationen unserer Redaktion Uwe Neuhaus, der zuletzt den Bundesligisten Arminia Bielefeld trainierte.

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