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Fußball

05.06.2017

FC Pipinsried: Ein 500-Einwohner-Dorf spielt jetzt in der Regionalliga

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Emre Arik (links) und Daniel Barna sind mit Pipinsried in die Fußball-Regionalliga Bayern aufgestiegen.
Bild: Sebastian Richly

Der FC Pipinsried aus dem Landkreis Dachau spielt kommende Saison in der Fußball-Regionalliga Bayern – und darf vom Hammerduell mit dem TSV 1860 München träumen.

Der FC Pipinsried spielt kommende Saison in der Fußball-Regionalliga Bayern – und darf vom Hammerduell mit dem TSV 1860 München träumen. Doch im Gegensatz zu den Löwen, bei denen nach dem Zweitliga-Abstieg noch Vieles in der Schwebe ist, haben die Pipinsrieder ihren Startplatz in Bayerns höchster Amateurliga bereits sicher.

Nach dem 1:1 im Hinspiel vor eigenem Publikum setzten sich die Pipinsrieder auswärts mit 3:2 nach Verlängerung bei der SpVgg Greuther Fürth II durch und schafften damit die Sensation. Vor 1334 Besuchern im Ronhof geriet das Team um Spielertrainer Fabian Hürzeler zwar nach 34 Minuten durch einen Treffer von Lukas Gugganig in Rückststand, doch die Kicker aus dem Dachauer Hinterland hatten schon vier Zeigerumdrehungen später die passende Antwort. Atdhedon Lushi glich zum 1:1 aus, dabei blieb es bis zum Schlusspfiff der regulären Spielzeit – und weit in die Verlängerung hinein. Erst als sich schon ein Elfmeterschießen andeutete, fiel die Entscheidung.

Thomas Berger brachte die Gelb-Blauen in der 108. Minute in Führung, Ruben Popa verwandelte vier Minuten später einen Foulelfmeter zum 3:1. Der Rest wurde zum Pipinsrieder Schaulaufen, nicht einmal der Fürther Anschlusstreffer durch Niclas Egerer (117.) brachte Hürzeler & Co. Mehr in Bedrängnis. Die Zweitliga-Reserve der Mittelfranken hätte nämlich gewinnen müssen, um den Pipinsrieder Aufstieg noch zu verhindern.

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FC Pipinsried freut sich über Einzug in die Regionalliga

Dementsprechend groß war die Freude beim Regionalliga-Neuling, der bereits im Vorfeld mit der Verpflichtung des ehemaligen U19-Europameisters Savio Nsereko für reichlich Schlagzeilen gesorgt hatte. Nsereko, der bei 1860 München ausgebildet wurde, kann nun ebenso wie seine künftigen Teamkollegen auf ein Duell mit den einst übermächtigen Löwen hoffen.

Sicher ist dagegen schon, dass der SV Seligenporten ein Gegner sein wird. Die Oberpfälzer sicherten sich trotz der 0:1-Heimniederlage in der Relegation gegen Viktoria Aschaffenburg dank des 2:0-Hinspielsiegs ein weiteres Regionalliga-Ticket. Der letzte Platz im bayerischen Oberhaus wird nun noch in der kommenden Woche zwischen Greuther Fürth II und Viktoria Aschaffenburg vergeben.

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