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FIFA-Sitzung in Shanghai
24.10.2019

Club-WM wohl ohne deutsche Beteiligung

FIFA-Präsident Gianni Infantino beim Kongress des Weltverbandes in Shanghai.
Foto: Ding Ting/XinHua, dpa

Die Premiere der reformierten Club-WM mit 24 Mannschaften findet 2021 in China statt - und kommt wohl ohne deutsche Klubs aus. Außer ein Verein gewinnt einen europäischen Titel.

Die Bundesliga-Clubs sind bei der Premiere der neuen Club-WM 2021 in China möglicherweise nur Zuschauer. Wie die amerikanische Nachrichtenagentur AP berichtet, sollen die acht europäischen Startplätze an die Sieger der Champions League und Europa League der Jahre 2018 bis 2021 vergeben werden. 

Demnach müssten auch die deutschen Spitzenteams wie Bayern München und Borussia Dortmund in dieser oder der kommenden Saison einen der beiden Europapokalwettbewerbe gewinnen, um sicher bei dem reformierten Wettbewerb mit insgesamt 24 Teams dabei zu sein.

Die FIFA und die UEFA haben den Qualifikationsmodus allerdings noch nicht offiziell bestätigt. Andere Modelle sahen vor, dass die jeweiligen Meister der vier besten Nationen vertreten sind. Diese Variante, die einen deutschen Starter garantiert hätte, ist nun offenbar vom Tisch.

Nur falls ein deutsches Team einen Europacup gewinnt, rückt es nach

Das Startrecht gesichert hätten sich somit die Königsklassensieger Real Madrid (2018) und FC Liverpool (2019) sowie Atlético Madrid (2018) und der FC Chelsea (2019) als Europa-League-Champions. Sollte ein Team mehrfach einen Europacup gewinnen, würde der zeitlich jüngste Finalist aus der Champions League nachrücken.

Die Club-WM findet im Juni und Juli 2021 in mehreren chinesischen Städten statt. Aus der Bundesliga und anderen europäischen Spitzenligen hatte es zunächst Kritik an dem aufgeblähten Wettbewerb gegeben. Der scheidende Bayern-Präsident Uli Hoeneß befürwortete allerdings das Format. Gestrichen wurde dafür der Confederations Cup. (dpa)

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