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FC Bayern

19.03.2021

Flick bestätigt Ausfall gegen Salihamidzic: "Hat mir leid getan"

Bayern-Trainer Hansi Flick leistete sich einen Verbalausfall gegen Hasan Salihamidzic.
Foto: Arne Dedert, dpa

Das Verhältnis zwischen Salihamidzic und Flick gilt als belastet. Nun bestätigte der Trainer, den Sportdirektor angeraunzt zu haben.

Rein sportlich scheinen Hansi Flick, Trainer des FC Bayern, und sein Sportdirektor Hasan Salihamidzic perfekt miteinander zu harmonieren. Auf persönlicher Ebene scheinen sich aber selbst im Moment des größten Erfolgs Misstöne zwischen den beiden zu bilden: Wie die Bild berichtete, soll Flick während einer Busfahrt die Fassung verloren haben und den Bosnier gesagt haben, dieser solle - sinngemäß - doch "endlich mal das Maul halten".

Das Erstaunliche daran: Auf der Pressekonferenz des FC Bayern vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (Samstag, 15.30 Uhr) bestätigte Flick den Vorfall. Diese habe sich nach der Rückkehr von der Klub-WM in Katar ereignet. Der sechste Titel war zwar gewonnen, die Stimmung war wegen mehrerer Corona-Infektionen innerhalb kurzer Zeit gereizt. Flick hatte in diesen Tagen tatsächlich etwas gereizt gewirkt, auf einer Pressekonferenz wetterte er etwa gegen die Kritik von   SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach und keilte gegen "so genannte Experten".

Bayern-Trainer Flick: "Mir ist dann ein Satz herausgerutscht"

Später entschuldigte sich Flick dafür und glättete in einem persönlichen Gespräch mit dem Politiker die Wellen. In diese Zeit fiel eben auch der Verbalausfall gegen Salihamidzic. Flick dazu wörtlich: "Die Situation war für uns alle sehr angespannt, wir hatten viele  Corona-Fälle. Aus der Emotionalität heraus ist mir dann ein Satz herausgerutscht, der mir sehr leid getan hat.  Wir haben uns ausgesprochen, damit ist das ganze vergessen."

Ziel sei es, im Sinne der Mannschaft zu agieren - vor allem angesichts der Leistungen hätten es die Spieler verdient, in Ruhe arbeiten zu können. Führungsspieler wie Joshua Kimmich hatten nach der Partie gegen Lazio Rom bereits angemahnt, dass in der Führungsebene gerne wieder etwas mehr Ruhe herrschen solle. Das solle in Zukunft auch so sein, sagte Flick: "Wir haben uns die Hand gegeben." Es muss ja keine innige Freundschaft sein.

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