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Formel 1
27.11.2020

Darüber wird im Fahrerlager von Bahrain auch gesprochen

Nach der Ausmusterung bei Racing Point steht Sergio Perez (l) noch immer ohne Formel-1-Cockpit für 2021 da.
Foto: Zoltan Balogh/MTI via AP/dpa

Die Formel 1 fährt in Bahrain zum ersten Mal in dieser Saison in der Nacht. Die Frage ist nicht nur: Wer gewinnt das drittletzte Rennen des Jahres? Es gibt in der Wüste noch weiteres zu bereden.

Wo hat Sebastian Vettel seine Türkei-Trophäe? Wie war das mit Lewis Hamiltons Ferrari-Flirt? Und was verbindet Daniel Ricciardo mit einem Schwamm? Gesprächsstoff in Bahrain.

SÜßKRAM

Sebastian Vettel (33) musste etwas mehr als ein Jahr auf sein 121. Formel-1-Podium warten. In der Türkei vor zwei Wochen war es mit Platz drei dann soweit. Statt Champagner sei aber Sprite in der Magnumflasche bei der Zeremonie gewesen. "Von daher war es süß", sagte der Ferrari-Pilot lachend. Seine Trophäe steht nun zuhause auf dem Küchentisch. Es sei denn, jemand habe sie mittlerweile weggenommen, erzählte der viermalige Weltmeister.

FLIRTEN

Im vergangenen Jahr führte Lewis Hamilton (35) Gespräche mit Ferrari über einen Wechsel. Dazu unterhielt sich der Mercedes-Dominator mit Fiat-Präsident John Elkann. "Ich stand nie auch nur kurz davor, mein Team zu verlassen", sagte Hamilton nun, dessen aktueller Vertrag bei den Silberpfeilen Ende dieses Jahres ausläuft. Mit Ferrari hätte es "einfach nicht sein sollen." Mercedes-Teamchef Toto Wolff zufolge soll der neue Kontrakt nach dem Saisonfinale geklärt werden. Über die Silberpfeile äußerte sich Hamilton schwelgerisch: "Das ist das einzige Team in der Geschichte des Sports, in dem man ein Familienmitglied auf Lebenszeit ist."

PLANSPIELE

Nach der Ausmusterung bei Racing Point zum Jahresende für Sebastian Vettel steht Sergio Perez (30) noch immer ohne Formel-1-Cockpit für 2021 da. Neben Alex Albon, der aktuell Max Verstappens Teamkollege ist, und Nico Hülkenberg gilt der Mexikaner als Kandidat bei Red Bull. "Wir warten jetzt auf die Entscheidung", sagte Perez zu seiner ungeklärten Zukunft. "Es liegt nicht in meinen Händen." Sein Plan A: Weiter in der Formel 1 fahren. Sein Plan B: ein Jahr Auszeit. Dann werde er sehen, wie es sich so ohne Rennfahren anfühle.

SCHWAMM DRÜBER

Nach zwei Jahren verlässt Daniel Ricciardo (31) Renault und wechselt zu McLaren. Es wird der fünfte Formel-1-Rennstall des Australiers. Was hat er denn von seinen bisherigen Teamchefs alles mitbekommen? "Ich habe von jedem gelernt und versucht, von ihren Eigenheiten zu profitieren", erzählte Ricciardo. Er habe stets versucht, alles "wie ein Schwamm" aufzusaugen. Bei McLaren mit dem deutschen Teamchef Andreas Seidl soll das so weitergehen. "Ich freue mich wirklich mit Andreas Seidl zusammenzuarbeiten", sagte Ricciardo und kündigte schmunzelnd an: "Ich bleibe ein Schwamm."

TRUBEL

Max Verstappen ist erst 23 Jahre alt. Der Red-Bull-Pilot ist aber schon lange in der Formel 1 dabei. 2015 wurde der Niederländer in Australien mit 17 Jahren und 166 Tagen jüngster Starter in der Grand-Prix-Geschichte. Wie kommt man mit dem Trubel um die eigene Person klar? "Es ist wichtig, die richtigen Leute um sich herumzuhaben", sagte Verstappen, der von seinem Vater Jos, einem ehemaligen Formel-1-Fahrer, beraten wird. "Ich lebe auch nicht in dem Land, in dem ich meine größte Fanbase habe", führte der in Monaco residierende Red-Bull-Mann weiter aus: "Das nimmt viel Druck weg."

© dpa-infocom, dpa:201126-99-478465/3 (dpa)

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