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Frauenfußball
27.11.2020

Die EM rückt näher: DFB-Frauen siegen klar gegen Griechenland

Stürmerin Laura Freigang (r.), gelang in der EM-Quali gegen Griechenland ein Hattrick. Insgesamt gewannen die DFB-Frauen mit 6:0.
Foto: Matthias Balk, dpa

Mit einem deutlichen Sieg gegen Griechenland rücken die DFB-Frauen ihrem Ziel, ohne Gegentor durch die EM-Quali zu kommen, näher. Gegner Irland wird jedoch stärker.

Die Weste bleibt weiß. In der Rückrunde der EM-Qualifikation gegen Griechenland hat die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft mit 6:0 gewonnen und toppt damit sogar das Ergebnis des Hinspiels (5:0). Das selbstgesetzte Ziel von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg, „dynamisch zu Null“ die Qualifikation zu Ende spielen, rückt in greifbare Nähe. Und auch die Ankündigung, in der Mannschaft rotieren zu wollen, zeigte sich in der Aufstellung am Freitag in Ingolstadt: „Frischlinge“ wie die 22-jährige Laura Freigang spielten mit erfahrenen Spielerinnen wie Dzsenifer Marozsán gegen völlig überforderte Griechinnen.

Befreit und mutig spielte Laura Freigang, so dass ihr am Ende sogar ein Hattrick gelang: drei der sechs Tore (21., 39. und 45.) gingen auf ihr Konto. Marina Hegering (17.), Linda Dallmann (73.) und Paulina Krumbiegel vollendeten den torreichen Nachmittag.

DFB-Frauen: Die Mannschaft ist dominanter als zuvor

Sie spielten nun deutlich dominanter als im Hinspiel, als sie sich an der starken Abwehr die Zähne ausbissen. Auch Martina Voss-Tecklenburg zeigte sich zufrieden mit der Leistung ihrer Mannschaft. „6:0, das ist ein Fazit, das positiv ausfallen darf. Wir haben versucht, von der ersten bis zur letzten Minute Tore zu erzielen und das Tempo zu halten.“ Trotzdem hätte ihrer Ansicht nach das Ergebnis sogar noch deutlicher ausfallen können. „ Wir haben versucht, im dynamischen Prozess zu bleiben und das ist gegen so einen Gegner gar nicht so einfach.“

Hören Sie sich dazu auch unseren Podcast mit Florian Niederlechner über seine Karriere und sein Privatleben an (von September 2020):

Die Leistung von Laura Freigang lobte die Bundestrainerin. „Sie ist eine Box-Spielerin“, die Ruhe und Qualität in die Mannschaft bringe. Es seien junge Talente wie Freigang, die sich in Zukunft auf internationalem Niveau beweisen könnten.

Es liegt ein hartes Jahr hinter dem Frauenfußball

Das Ergebnis wird Balsam sein für die Spielerinnen. Es war coronabedingt ein zerrüttetes Jahr für die deutschen Frauen: Nach sechs Monaten Spielpause, dem abgesagten Länderspiel gegen England und fehlender Spielpraxis kämpften sie lange mit ihrer Form. Es waren mehr Arbeitssiege denn Torfestivals. Dank schwacher Konkurrenz in der Gruppenphase aber haben sich die DFB-Frauen uneinholbar an die Spitze der Tabelle gesetzt und sind schon für die EM qualifiziert. Diese wird erst 2022 in England stattfinden.

Von Gegner Irland erwarten die DFB-Frauen allerdings mehr Gegenwehr. Das Ziel jedoch bleibt: Ohne Gegentor durch die Qualifikation.

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