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Weltcup in Innsbruck

19.01.2019

Friedrich bleibt im Zweierbob ungeschlagen

Francesco Friedrich hat in Innsbruck/Igls seinen fünften Zweierbob-Weltcupsieg in diesem Winter eingefahren.
Bild: Kerstin Joensson (dpa)

Fünfter Sieg im fünften Zweierbob-Rennen: Weltmeister und Olympiasieger Friedrich beherrscht seine Lieblingsdisziplin nach Belieben. Erstmals auf dem Podium steht nach einer Akrobatikeinlage Lochner. Bei den Frauen gab es einen Doppelerfolg.

Mit zwei Doppelerfolgen in der Eisrinne von Innsbruck/Igls haben die deutschen Zweierbob-Teams erneut eine starke Leistung abgeliefert. Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich raste im fünften Rennen zum fünften Weltcupsieg in diesem Winter.

Mit Stammanschieber Thorsten Margis setzte sich der Pilot vom BSC Oberbärenburg nach zwei Läufen mit 15 Hundertstelsekunden Vorsprung gegen Johannes Lochner durch. "Wir sind zufrieden, dass wir den Sieg halten konnten, Hansi hat einen starken Job hier gemacht", meinte Friedrich.

Der für Stuttgart fahrende Berchtesgadener Lochner hatte erhebliche Probleme beim Einstieg im Finallauf und lag fast mit dem Oberkörper auf der Vorderhaube. Er rettete sich akrobatisch in den Schlitten und fuhr mit Florian Bauer noch eine starke Linie. "Jetzt ist der Knoten geplatzt, den zweiten Lauf habe ich gut getroffen, auch wenn ich beim Start einen Stunt gemacht habe", sagte Lochner.

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Dritter wurde der Lette Oskars Kibermanis. Der für den verletzten Nico Walther ins Weltcupteam gerutschte Christoph Hafer vom BC Bad Feilnbach kam mit Matthias Sommer an der Bremse auf Rang sechs.

Stephanie Schneider hat ihren zweiten Weltcupsieg in diesem Winter eingefahren. Mit Anschieberin Ann-Christin Strack legte die Oberbärenburgerin zweimal Startbestzeit hin und verwies Olympiasiegerin Mariama Jamanka mit elf Hundertstelsekunden Vorsprung auf Rang zwei. Die für den BRC Thüringen startende Berlinerin fuhr mit Weltcup-Debütantin Kira Lipperheide.

Den deutschen Dreifacherfolg verhinderte US-Pilotin Elana Meyer Taylors. Die verletzungsbedingt leicht angeschlagene Winterbergerin Anna Köhler kam mit Leonie Fiebig an der Bremse auf einen respektablen vierten Rang. (dpa)

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