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Fußball
23.08.2017

Droht dem Videobeweis das Aus?

Kaum eingeführt, scheint die Neuerung schon wieder ein Auslaufmodell. Grund sind massive technische Probleme am ersten Bundesliga-Spieltag. Kritik kommt von allen Seiten

Dem Videobeweis droht in der Fußball-Bundesliga ein schnelles Ende. Nach den massiven technischen Problemen zum Saisonstart hält Projektleiter Hellmut Krug bei weiteren Pannen einen Abbruch der Testphase für möglich. „Wir können nicht Wochen und Wochen so weitermachen. Vor allem für Schiedsrichter ist das unzumutbar“, sagte der Schiedsrichter-Manager des DFB im TV-Sender Sky. „Wenn es weiterhin so läuft, müssen wir uns etwas anderes überlegen.“

Am ersten Spieltag konnte der neue Videoassistent in einigen Spielen nur teilweise oder gar nicht zum Einsatz kommen. Zudem stand die zur Unterstützung bei Abseitsentscheidungen vorgesehene Hilfslinie in den Samstagsspielen nicht zur Verfügung. Die Deutsche Fußball Liga hatte diese Pannen als „nicht hinnehmbar“ kritisiert und für diese Woche ein Gespräch mit der Geschäftsführung des Dienstleiters Hawkeye angekündigt.

Krug zufolge könnte ein überlastetes Glasfaserkabel Ursache für die Probleme gewesen sein. „Das ist natürlich nicht das, was wir erwarten. Daran müssen wir in den nächsten Tagen mit Hochdruck arbeiten“, sagte der frühere Top-Referee. Sollte es keine schnelle Lösung des Problems geben, sei laut Krug vieles vorstellbar. „Man müsste zurückgehen zur alten Form ohne Videoassistenten oder eine mobile Lösung wie in Italien ausprobieren“, sagte der 61-Jährige.

DFB-Präsident Reinhard Grindel würde ein schnelles Ende für den Videoassistenten bedauern, sieht er ihn doch als „äußerst nützlich“ an. „Die technischen Pannen sind bedauerlich. Dafür kann die Liga nichts, dafür können auch die Schiedsrichter nichts. Aber dort, wo er funktionierte, wurden klare Entscheidungen getroffen“, sagte der DFB-Chef. „Wenn sich die Technik eingespielt hat, bringt das mehr Gerechtigkeit in den Fußball. Es ist auch ein Beitrag, die Schiedsrichter zu entlasten“, betonte Grindel.

Liga-Präsident Reinhard Rauball äußerte sich etwas zurückhaltender: „Es ist der Versuch, mehr Gerechtigkeit in die Bundesliga zu bringen. Das ist jetzt eine Phase der Erprobung, und es passieren Dinge, die so nicht vorgesehen sind.“

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Der Technik-Blackout ist Wasser auf die Mühlen der Kritiker, zu denen auch Bayern-Präsident Uli Hoeneß gehört. „Ich habe nach wie vor meine Bedenken, aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren“, sagte er. Ex-Nationalspieler Philipp Lahm ließ wissen: „Wenn man so etwas einführt, sollte es schon funktionieren.“

Trotz der Probleme sorgte die technische Neuerung am ersten Spieltag aber gleich mehrfach für gerechtere Entscheidungen. Die Bayern profitierten mit einem nachträglich zugesprochenen Elfmeter beim 3:1 gegen Bayer Leverkusen ebenso davon wie Eintracht Frankfurt beim 0:0 in Freiburg, wo Schiedsrichter Manuel Gräfe nach Intervention des Videoassistenten ein irreguläres Tor der Hausherren zurücknahm.

Der ehemalige Trainer Ottmar Hitzfeld bewertet den Videobeweis daher positiv. „Ich freue mich über die Neuerung. Sie macht den Fußball gerechter und fairer. So kann man viele Skandale verhindern“, sagte der 68-Jährige. Und HSV-Sportchef Jens Todt gestand: „Ich habe mich bekehren lassen. Ich war früher immer gegen den Videobeweis. Heute kann ich sagen: Das ist eine wirkliche Hilfe. Die Zahl der Fehlentscheidungen sinkt.“ (dpa)

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