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Fußball
26.10.2018

Gehälter: Bastian Schweinsteiger auf Platz 4 in der US-Liga

Bastian Schweinsteiger verdient pro Jahr 6,1 Millionen US-Dollar in Chicago - ob er bleibt, ist aber ungewiss.
Foto: Andrew Katsampes/ISIPhotos via ZUMA Wire (dpa)

Der ehemalige Star des FC Bayern bekommt in der MLS umgerechnet 5,4 Millionen Euro - dennoch könnte er am Sonntag sein letztes Spiel für Chicago machen.

Man darf sich Bastian Schweinsteiger als einen sehr glücklichen Mann vorstellen. Der ehemalige Starspieler des FC Bayern hat sportlich gesehen so gut wie alles gewonnen und lässt seine Karriere nun bei Chiacgo Fire in den USA ausklingen. Privat ist auch alles im Lot: Mit der ehemaligen Tennis-Spielerin Ana Ivanovic und seinem kleinen Sohn lebt er in der US-Metropole. Anhand der Zahlen, die die US-Spielervereinigung "Players Association" vorgestellt hat, weiß man nun dass Schweinsteiger auch im Spätsommer seines aktiven Schaffens von seiner Arbeit noch gut leben kann.

In den USA werden traditionell die Gehälter jeder Sportart öffentlich gemacht, so auch im "Soccer". Einzusehen ist dies auf der Seite der "Players Association". Bei der entsprechenden Übersicht für die Major League Soccer rangiert Schweinsteiger beim Grundgehalt auf dem ersten Platz: 6,1 Millionen US-Dollar - umgerechnet sind das 5,38 Millionen Euro - bekommt der ehemalige Nationalspieler pro Saison für seine Dienste. Wenn es um das komplette Gehalt samt Prämien geht, steht Schweinsteiger damit auf Rang 4. Der Höchstverdiener in der US-Liga ist demnach der Italiener Sebastian Giovinco. Der 31-Jährige ging ehemals für Juventus Turin auf Torejagd und steht nun beim FC Toronto unter Vertrag. Sein Gehalt: 7,1 Millionen US-Dollar, umgerechnet also 6,26 Millionen Euro.

Zlatan Ibrahimovic bekommt "nur" 1,5 Millionen US-Dollar

Auf Rang zwei folgen der ehemalige Gladbacher Michael Bradley (ebenfalls Toronto) mit 6,5 Millionen US-Dollar sowie der Mexikaner Carlos Vela (Los Angeles FC) mit 6,29 Millionen US-Dollar. Der ehemalige englische Nationalstürmer Wayne Rooney, der im Juli aus Everton zum Hauptstadtklub D.C. United wechselte, liegt mit 2,78 Millionen US-Dollar auf Rang neun. Ein prominenter Name fehlt in den Top Ten: Zlatan Ibrahimovic. Der Schwede, im März von Manchester United zu LA Galaxy gewechselt, erhält "nur" 1,5 Millionen US-Dollar pro Jahr. In Euro umgerechnet, sind das 1,32 Millionen. Eine Summe, mit der sein geschäftstüchtiger Berater Mino Raiola offenbar nicht einverstanden ist. Jovan Kirovski, der Manager des US-Klubs, sagte gegenüber Sports Illustrated, dass Raiola angesichts des Angebots gefragt hatte: "Ist das ihr Ernst?" Ibrahimovic selbst habe aber darauf gepocht, nach Los Angeles wechseln zu wollen.

Am Sonntag macht Schweinsteiger sein vorerst letztes Spiel für Chicago

Ob Schweinsteiger auch im nächsten Jahr in Chicago spielen wird, ist noch ungewiss. Fakt ist: Sein Vertrag läuft zum Jahresende aus und schon jetzt ist klar, dass Chicago Fire den Einzug in die Play-offs verpassen wird. Das Spiel gegen D.C. United wird also sein vorerst letztes Spiel für den Klub sein. Zur Chicago Tribune sagte Schweinsteiger bezüglich seiner Zukunftspläne, dass eine Entscheidung noch nicht getroffen sei: "Ich weiß es nicht. Das ist eine Frage für den Manager und den Besitzer." Wenn es nach ihm gehe, würde er aber gerne in der 2,7 Millionen- Einwohner-Stadt bleiben: "Ich spiele immer noch gern Fußball. Wenn sie mich zurück haben wollen, lebe ich auch gerne weiterhin hier. Meine Frau und Familie sind auch sehr zufrieden in Chicago. Aber die Entscheidung treffen wir dann, wenn der Moment gekommen ist. Dann sehen wir, was passiert."  Tatsächlich dürfte die entscheidende Frage sein, ob sich der hinter den Erwartungen gebliebene Klub das Gehalt seines Publikumslieblings noch weiterhin leisten kann und will.

 

Spaß scheint den Schweinsteigers das Leben in Chicago sichtlich zu machen. Regelmäßig veröffentlicht die junge Familie Bilder, in denen sie das kulturelle und sportliche Angebot der Stadt genießen. Dazu kommt, dass sich Schweinsteiger im Verhältnis zu seiner Zeit in Deutschland relativ unerkannt durch seine Stadt bewegen dürfte. Bastian Schweinsteiger darf man sich tatsächlich als sehr glücklichen Mann vorstellen.

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