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Fußball
21.09.2016

Wilhelmshaven fordert Aufstockung der Regionalliga

Wilhelmshaven-Präsident Hans Herrnberger (r) und Aufsichtsrat Harald Naraschewski posieren vor den Toren des BGH.
Foto: Uli Deck (dpa)

Nach dem Sieg über die Fifa vor dem Bundesgerichtshof will der Bezirksligist SV Wilhelmshaven nächste Saison wieder in der Regionalliga antreten. Darum ging es bei dem Fall.

Der SV Wilhelmshaven will nach dem juristischen Sieg über die Fußball-Verbände FIFA und DFB im nächsten Jahr wieder in der Regionalliga Nord antreten.

Rechtsanwalt und SVW-Aufsichtsrat Harald Naraschewski erwartet, das der Norddeutsche Fußball-Verband nach dem viel beachteten Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) die vierthöchste Liga für die Spielzeit 2017/2018 um eine Mannschaft aufstockt und den SVW drei Jahre nach dem Zwangsabstieg wieder in der Regionalliga Nord spielen lässt. "Da sehe ich das geringste Problem", sagte Naraschewski am Mittwoch.

Wilhelmshaven sollte 157.000 Euro nachzahlen

Der SVW hatte sich damals geweigert, für einen ehemaligen Spieler eine nach FIFA-Regularien fällige Ausbildungsentschädigung zu zahlen, insgesamt 157 500 Euro. Zur Strafe ordnete die FIFA den Zwangsabstieg an, der Club flog zum Ende der Saison 2013/14 aus der Regionalliga Nord. Dagegen ging der Verein rechtlich vor.

Die Satzung des Norddeutschen Fußball-Verbands (NFV), der den Abstieg vollstreckt hatte, biete dafür keine ausreichende Grundlage, so das Urteil des Gerichts. dpa

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