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01.02.2018

Fußballer und Ex-Partner - eine komplizierte Beziehung

Mario Gomez tritt mit seiner Jugendliebe gegen die Ex an.
Bild: Thorsten Wagner, Witters

Nicht nur im wahren Leben ist die Beziehung zum Ex-Partner oft kompliziert, sondern auch im Fußball. Das bekommen zwei Protagonisten am Wochenende zu spüren.

Diese Sache mit dem oder der Ex ist einfach kompliziert. Irgendwann kreuzen sich ja doch wieder die Wege. Gemeinsame Freunde, Party, zwei Bier zu viel und der nächste Morgen beginnt mit Kopfschmerzen und einem vertrauten Menschen auf der anderen Bettseite. Oder aber – und das ist oft die schmerzhaftere Variante – der Supermarkbesuch findet eine jähe Unterbrechung, weil der oder die Ex eben auch dort einkauft. Mit neuem Partner. Gut für den, der dann selbst schon wieder jemanden an seiner Seite hat. Abschätzen, wer es denn nun besser getroffen hat. Haben beide gewonnen? Oder vielleicht sogar verloren?

In der Bundesliga treffen permanent Ex-Partner aufeinander. Einziger Unterschied im Vergleich zu den Liebeleien: Die Beziehungen sind von Anfang an befristet. Ansonsten aber: alles gleich. Man wirbt um einander, trifft sich anfangs in Cafés, schwört sich bei Vertragsunterschrift Treue und behauptet keck, man habe schon immer davon geträumt, für den Verein XY zu spielen. Wenig später: Trennung, nächste Beziehung.

Stöger und Gomez treffen auch Ex-Partner

An diesem Bundesligaspieltag treffen unter anderem Mario Gomez und Peter Stöger auf ihre Ex-Partner. Der Fall Gomez zieht seine Spannung unter anderem auch daraus, dass er von Wolfsburg zu seiner Jugendliebe zurückgekehrt ist. Ein Fall für Romantiker: Gefühle schlagen Geld. Stöger hingegen wurde unfreiwillig in die Arme der heißblütigen Borussia getrieben. Dass ihm vonseiten der Kölner nun Versäumnisse vorgeworfen werden, ist nichts anderes als Vergangenheitsbewältigung."

Ein besonderer Fall ist die immer wieder aufflammende Liebe zwischen dem FC Bayern und Jupp Heynckes. Dreimal trennten sich die beiden schon. Nun versuchen sie es ein viertes Mal und die Münchner tun alles gegen die erneut bevorstehende Scheidung. Heynckes aber sagt das, was man in solchen Situationen eben so sagt: Lass uns Freunde bleiben.

Lesen Sie auch unserem Kommentar:

Der Umgang mit Heynckes ist des FC Bayern nicht würdig

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