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München

10.05.2017

Hoeneß beklagt sich über seine Haftstrafe

Uli Hoeneß versteht seine Gefängnisstrafe nicht. (Symbolbild)
Foto: Angelika Warmuth (dpa)

Für den FC-Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß ist seine Gefängnisstrafe nicht nachvollziehbar. Er sieht die Medien als Hauptgrund für den Freiheitsentzug.

FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat bei einer Gala-Veranstaltung in Liechtenstein auf seine Verurteilung wegen Steuerhinterziehung zurückgeblickt. „Ich bin der einzige Deutsche, der Selbstanzeige gemacht hat und trotzdem im Gefängnis war. Ein Freispruch wäre völlig normal gewesen. Aber in diesem Spiel habe ich klar gegen die Medien verloren“, sagte der 65-Jährige bei der Veranstaltung „meet the president“ in Vaduz. Die Schweizer Zeitung Blick veröffentlichte Aussagen von Hoeneß.

Hoeneß versteht die Gefängnisstrafe nicht

„Mein wirtschaftliches Ergebnis bei der Bank Vontobel von 2001 bis 2010 war minus drei Millionen Euro. Ich habe über 40 Millionen Strafe gezahlt, inklusive 18 Millionen Zinsen und zwei Millionen Kirchensteuer. Trotzdem entschied ich mich, ins Gefängnis zu gehen. Theater gabs nur, bis ich im Gefängnis war. Nach dem zweiten oder dritten Hausbesuch hat mich die Presse danach in Ruhe gelassen“, führte der Bayern-Präsident aus.

Hoeneß war am 13. März 2014 wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden; am 29. Februar 2016 kam er vorzeitig aus der Haft. Hoeneß äußerte sich auch über das Alter der aktuellen Bayern Mannschaft, die er in der Öffentlichkeit als nicht gerecht bewertet findet.

„Die Medien machen ein Theater, wie wenn wir ein Altersheim beim FC Bayern hätten. Jedes Mal, wenn der Ribéry nach 70 Minuten aus dem Spiel muss, ruft er mich am Abend an und sagt: ,Jetzt habe ich genug, ich gehe!‘ Wir haben eine Mannschaft, die ein bisschen in die Jahre gekommen ist, aber für mich gibts keine alten oder jungen Mannschaften, sondern nur gute und schlechte“, erklärte der 65-jährige Hoeneß. dpa

Uli Hoeneß ist wieder Präsident des FC-Bayern. Die Mitglieder begrüßten ihn mit tosendem Applaus bei der Jahreshauptversammlung im Münchner Audi Dome. Hoeneß war sichtlich gerührt.
24 Bilder
Uli Hoeneß wieder Präsident: Die Jahreshauptversammlung in Bildern
Foto: dpa, AFP
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Die Diskussion ist geschlossen.

13.05.2017

Interview mit dem Rechtsanwalt von Herrn Hoeneß:

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https://www.tz.de/sport/fc-bayern/nach-knast-drohung-von-nrw-minister-jetzt-spricht-hoeness-anwalt-8298568.html

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Hoeneß habe, so Ufer in der Bild, mit dieser Aussage in gar keiner Weise gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen. Und Ufer setzte nach, richtete eine Spitze gegen Kutschatys politische Heimat: „Herr Hoeneß hat überdies seine Strafe sehr viel härter verbüßt, als das in Nordrhein-Westfalen der Fall gewesen wäre. Dort wäre er vom ersten Tag an Freigänger gewesen. In Nordrhein-Westfalen hätte er es - anders als in Bayern - sehr viel schöner gehabt.“

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In Bayern funktioniert Strafe - in Bayern funktioniert Resozialisierung - (noch).

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In NRW?

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http://www.deutschlandfunk.de/justiz-gefaengnisse-sind-ueberfuellt.1939.de.html?drn:news_id=741712

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Die Deutsche Presse-Agentur berichtet, dass vor allem in Sachsen, Baden-Württemberg, Berlin, Rheinland-Pfalz und NRW viele Zellen doppelt belegt seien.

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14.05.2017

RA Ufer wird fürstlich von Hoeneß bezahlt. Seine Aussage ist alleine schon aus diesem Grund alles andere als unparteiisch. Das dürfte logisch sein, denn sonst fliegt RA Ufer bei Hoeneß hochkant raus.

Ein unparteiischen Kommentar der Süddeutschen Zeitung aber vollkommen ignorieren und nachweisliche Fakten als Unwahrheit hinstellen ist schon ziemlich krass.

Es mag durchaus sein, dass Sie im falschen Land leben. In Deutschland ist diese Vorgehensweise Gott sei Dank nicht üblich.

Ach ja, im Übrigen könnte es schon sein, dass Hoeneß in NRW immer noch zu recht im Knast sitzen würde. Ob sich dort ein Gericht auch an der Nase herumführen lässt wie das bayerische Landgericht mag man fast nicht annehmen.

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14.05.2017

Ein unparteiischen Kommentar der Süddeutschen Zeitung aber vollkommen ignorieren...

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Prantl unparteiisch :lol:

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http://www.sueddeutsche.de/sport/fc-bayern-uli-hoeness-als-maulheld-1.3503000

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Aber immerhin schreibt er sehr deutlich, dass der NRW Justizminister hier eine lächerliche Schwachleistung abgeliefert hat.

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Sein jetziges Maulheldentum ist aber kein Grund für einen Bewährungswiderruf. Der nordrhein-westfälische Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) stellt dergleichen in den Raum. Der Mann weiß es natürlich besser: Erstens ist er komplett unzuständig; zuständig ist nämlich eine bayerische Strafvollstreckungskammer. Zweitens kommt in Paragraf 56 f Strafgesetzbuch das "dumme Daherreden" als Grund für den Widerruf einer Bewährung nicht vor.

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14.05.2017

Unparteiisch für Sie ist natürlich der Bayernkurier.

Trotzdem hat der NRW Justizminister einen wichtigen Denkanstoss gegeben während von der pareiischen Bayernjustiz kein Wort der Kritik am heiligen Uli zu hören ist.

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14.05.2017

Trotzdem hat der NRW Justizminister einen wichtigen Denkanstoss gegeben während von der pareiischen Bayernjustiz kein Wort der Kritik am heiligen Uli zu hören ist.

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Gesetzliche Grundlagen sind unerheblich, wenn nur der "Denkanstoß" den passenden Linksdrall hat?

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14.05.2017

Wenn jemand "Gesetzliche Grundlagen" nicht interessieren und interessiert haben, dann den uneinsichtigen Millionen-Betrüger, den Sie hier dauernd gegen jede Kritik verteidigen. Also kehren Sie mal gefälligst vor der eignen Türe . . .

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14.05.2017

Ist Steuerehrlichkeit für Sie links? Schön, dass Sie uns diesen Einblick in Ihre Gedankenwelt geben.

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14.05.2017

Auffallend ist natürlich, dass der zutreffende Kommentar von Heribert Prantl über Hoeneß abprallt als wäre nichts. Was der NRW Justizminister sagt ist doch völlig unwichtig, aber Sie hängen sich daran auf und agieren so, als ob Hoeneß zu Unrecht im Knast saß. Das nenne ich Schieflage im Rechtsbewusstsein.

Endlich hat mal einer der besten Journalisten den Mut gehabt, die tatsächlichen Fakten aufzuzeigen um aber auch Leuten wie Sie zum Denken anzuregen.

Heribert Prantl leitet das Ressort für Innenpolitik der Süddeutschen und ist als Journalist durchwegs anerkannt und geachtet.

Wenn man allerdings mehr den parteiischen Worten des Bayernkurier und den Aussagen des RA von Hoeneß vertraut, der dafür fürstlich bezahlt wird, ist das schon richtig peinlich.

Steuerehrlichkeit mit Links zu bezeichnen sagt mehr aus als Sie ahnen.

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13.05.2017

Herr Hoeness versteht das Steuersystem anscheinend immer noch nicht:

«Ich bin der einzige Deutsche, der Selbstanzeige gemacht hat und trotzdem im Gefängnis war"

Steuerrecht: unvollständige und falsche Selbstanzeigen sind ungültig.

«Mein wirtschaftliches Ergebnis bei der Bank Vontobel von 2001 bis 2010 war minus drei Millionen Euro.

Steuerrecht: Spekulationsgewinne werden jaehrlich deklariert. Spekulationsverluste koennen auf die Folgejahre vorgetragen werden und mit späteren Spekulationsgewinnen verrechnet werden. In den Jahren in denen H. Hoeness spekuiiert hat, war sogar eine Rückverrechnung mit dem letzten Jahr möglich. Die Zehnjahressicht spielt keine Rolle.

Fazit: anscheinend war er der einzige deutsche der eine dermaßen falsche Selbstanzeige abgegeben hat; darüberhinaus kommt es immer auf die Höhe der hinterzogenen Steuern an. Für die Höhe war die Strafe milde.

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14.05.2017

Hoeneß hatte im Grunde niemals vor, eine Selbstanzeige abzugeben. Dazu ist er viel zu gierig. Er hoffte bis zuletzt auf das Steuerabkommen mit der Schweiz, das CDU und CSU für ihre Klientel durchsetzen wollten. Die SPD hat das glücklicherweise verhindert.
Als Hoeneß dann merkte, dass er wegen der Recherchen eines Journalisten kurz vor der Entdeckung steht, wurde er panisch und hat in praktisch letzer Sekunde noch eine Selbnstanzeige abgegeben, die aber nicht ansatzweise den Anforderungen entsprach.

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14.05.2017

Sie als alter "Bayernhasser", ist ja im Königsplatz überdeutlich nachzulesen, wissen exakt was Hoeneß vorhatte.

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15.05.2017

Ich auch - sich nicht erwischen lassen . . .

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15.05.2017

Jawollllll - aber das versucht doch fast jeder, oder? [url=http://www.smilies.4-user.de][img]http://www.smilies.4-user.de/include/Optimismus/smilie_op_007.gif[/img][/url]

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13.05.2017

«Ich bin der einzige Deutsche, der Selbstanzeige gemacht hat und trotzdem im Gefängnis war.

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15.05.2017

Diese "Selbstanzeige" war so eine Art "Schwalbe" . . .

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13.05.2017

Es dürfte einmalig in der Justizgeschichte sein, dass sich während eines Steuerstrafverfahrens die hinterzogene Summe plötzlich verzehnfacht und dennoch das Verfahren unverzüglich beendet wurde, ohne eine weitere Beweiserhebung durchzuführen. Hoeneß hatte wohl einen "Schutzengel", dem es wichtig war, dass nicht alle Hintergründe ans Licht kommen. Gelernt hat Hoeneß aus der Sache offensichtlich trotzdem nichts.

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13.05.2017

"Trotzdem entschied ich mich, ins Gefängnis zu gehen."

Es wird Zeit für die Heiligsprechung. Er nahm sein Kreuz auf sich.

Darüber hinaus ein würdiger Vertreter der bay. Leitkultur: Pharisäerhaft, heuchlerisch, verlogen, hinterfotzig und mitunter cholerisch.

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13.05.2017

Hoeneß hätte den Bayerischen Verdienst Orden verdient, weil: Er sich dem Prozeß gestellt hat und die Strafe bezahlte. Genauso gut hätte er sich in die Schweiz absetzen können und nichts wäre ihm passiert. Einziger Nachteil für ihn, die Bayernspiele im TV anschauen. Am Schweizerbodenseeufer ist es mindest genau so schön, wie in Starnberg. So wies der Zwick aus Bad Füssing mal machte.

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13.05.2017

Beruhigen Sie sich. Den Bayerischen-Verdienst-Orden haben ihm seine Amigos in der CSU überreicht, da war er noch fleissig am datteln und zocken.

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13.05.2017

Ob ein internationaler Haftbefehl Hoeneß Lebensqualität positiv beeinflusst hätte, sei mal dahingestellt. :-)

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12.05.2017

Ich glaube es ist nicht rechtswidrig, wenn sich ein Verurteilter über seine Strafe beschwert...

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Die rotgrüne Regierung in NRW gibt Hinweise, dass NRW zu einem Unrechtsstaat verkommt. Die Täter von Köln laufen lassen und politisch/wirtschaftlich missliebige Personen einsperren...

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http://www.focus.de/finanzen/news/uli-hoeness-nrw-minister-droht-fc-bayern-praesident-mit-gefaengnis_id_7124212.html

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Der Justizminister warnt Hoeneß: „Er sollte sehr vorsichtig sein. Denn er steht unter Bewährung. Und bei solchen Äußerungen kann man schon den Widerruf der Bewährung prüfen.“

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„Offensichtlich haben 21 Monate in einem bayerischen Luxusknast mit Wochenendurlauben und Aufenthalten in der Schön-Klinik am Starnberger See nicht die gewünschte Wirkung gezeigt. Im Steuerparadies Liechtenstein macht er sich über die ehrlichen Steuerzahler lustig“

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Venezuela lässt grüßen?

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12.05.2017

(edit/mod)

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12.05.2017

"Die Täter von Köln laufen lassen und politisch/wirtschaftlich missliebige Personen einsperren... "

Hoeneß und politisch/wirtschaftlich missliebige Person? Welche Achse ist denn da aus der Spur gesprungen?

Er hat nachweislich eine Straftat begangen, wurde vom Landgericht Bayern zu Gefängnis verurteilt und steht noch bis 2019 unter Bewährung. Dies zu bagatellisieren, aber gleichzeitig auf die Täter von Köln zeigen, zeigt deutlich eine Schieflage im Rechtsbewusstsein.

Herr Hoeneß hat vor Gericht Reue gezeigt und wurde deshalb verhältnismäßig milde bestraft.

Und nun zeigt er das Gegenteil, von Reue keine Spur.

"Ich glaube es ist nicht rechtswidrig, wenn sich ....."

Glauben heißt nun mal nichts wissen und dies bezieht sich inbesondere auf:

"Venezuela lässt grüßen"

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12.05.2017

Nun ja. Mir als Frau ist es lieber, ein Herr Hoeneß hinterzieht Steuern als ich werde auf offener Straße von wem auch immer sexuell beleidigt, belästigt, evtl. vergewaltigt.

Da haben schon Sie eine gewaltige Schieflage im Rechtsbewusstsein oder hört Verständnis, das Sie sonst ja ausreichend haben, bei Kohle auf?

Die Gründe aus denen eine Bewährung widerrufen werden kann stehen im § 56 f StGB.

Wenn Sie sich sehr große Mühe geben konstuieren Sie aus seinen Einlassungen, dass die Gefahr besteht, dass er wieder Steuern hinterzieht. Ansonsten können Sie den Vorstoß des Heinis aus NRW knicken.

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12.05.2017

Die Abwägung im ersten Absatz ist ja wirklich das Dümmste,

was ich in letzter Zeit gelesen habe.

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13.05.2017

Da hat wohl einer seine eigenen Beiträge nicht gelesen.

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13.05.2017

Die Abwägung im ersten Absatz ist ja wirklich das Dümmste,was ich in letzter Zeit gelesen habe.

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Ich denke das ist keine Abwägung sondern eine persönliche Einschätzung.

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Wesentlich dürfte sein, dass hier Gewaltdelikt gegen Vermögensdelikt steht.

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Hat man uns nicht immer gesagt, Menschenleben vor Sachwerten? Sieht die Mehrheit der Bevölkerung diese Tendenz auch im Strafrecht? Ich denke eher nein. Nehmen Sie doch mal zum Vergleich die erste Verurteilung nach neuem Sexualstrafrecht:

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http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bautzen-grapscher-zur-haftstrafe-verurteilt-a-1147209.html

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Wo wird Kriminalität eher spürbar? Im Haushalt von Herrn Schäuble oder auf der Straße? Und dann haben Sie Positionen wie von Frau S. und Herrn Hoeneß, die aus der persönlichen Sicht nicht angreifbar sind.

Permalink
13.05.2017

Nehmen Sie doch mal zum Vergleich die erste Verurteilung nach neuem Sexualstrafrecht:

Der Verurteilte war vielleicht schon mal auf dem Oktoberfest oder beim Weiberfasching am Rhein . . .

Hat man uns nicht immer gesagt, Menschenleben vor Sachwerten?

Aha, so sähe das Strafrecht aus nach Ansicht der deutschen Rechtsaußen: Härteste Strafen für Po-Grapscher, Streicheleinheiten für MIllionenbetrüger und Wohnungseinbrecher . . .

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13.05.2017

"Wesentlich dürfte sein, dass hier Gewaltdelikt gegen Vermögensdelikt steht."

Diesen dummen Vergleich haben Sie doch selbst aufgestellt und checken es wohl nicht mehr.

Jeder weitere Kommentar ist daher überflüssig wie ein Kropf.

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13.05.2017

"Mir als Frau ist es lieber, ein Herr Hoeneß hinterzieht Steuern als ich werde auf offener Straße von wem auch immer sexuell beleidigt, belästigt, evtl. vergewaltigt."

Das mag ja sein, aber was hat die Sache von Köln mit Hoeneß zu tun? Hoeneß wurde schließlich in München verurteilt. Außerdem ist es Sache des Gerichts die Schwere einer Tat festzulegen und Hoeneß hat nun mal noch Bewährung bis 2019.

Fakt ist, dass Hoeneß vor Gericht Reue geheuchelt hat um eine milde Strafe zu bekommen und jetzt das Gegenteil behauptet.

Dieses mit der Kölner Silvesternacht zu vergleichen ist nun mal Schwachsinn. Schließlich sind es zwei völlig verschiedene Straftaten. Bei jeder Gelegenheit die Kölner Silvesternacht heran zu ziehen, zeigt nun mal die rechte Gesinnung, denn passende Argumente werden anscheinend nicht gefunden.

"Da haben schon Sie eine gewaltige Schieflage im Rechtsbewusstsein oder hört Verständnis, das Sie sonst ja ausreichend haben, bei Kohle auf?"

Mir scheint da wurde etwas hektisch reagiert, denn die Kohle liegt beim Straftäter Hoeneß und nicht bei den Straftätern von Köln.

Schließlich habe ich weder den kruden Vergleich angestellt, noch die Straftaten von Köln bagatellisiert.

Warum werfen Sie mir also eine gewaltige Schieflage im Rechtsbewusstsein vor?

"Wenn Sie sich sehr große Mühe geben konstuieren Sie aus seinen Einlassungen, dass die Gefahr besteht, dass er wieder Steuern hinterzieht."

Es geht wohl nicht um die Gefahr, dass Hoeneß wieder Steuern hinterzieht, sondern um seine offensichtliche Heuchelei vor Gericht um eine milde Strafe zu bekommen.

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13.05.2017

Ansonsten können Sie den Vorstoß des Heinis aus NRW knicken.

Was man ganz sicher knicken kann, ist Ihr selten dämlicher Vergleich im ersten Absatz.

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13.05.2017

Rege ich Sie auf? Das freut mich ungemein!

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13.05.2017

So kann man auch mit kleinen Sachen andern Menschen Freude machen . . .

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13.05.2017

(edit/mod)

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13.05.2017

(edit/mod)

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13.05.2017

Wieso ist U.H. ein rechter Verbrecher ? Kein rechter Verbrecher hat je so viel sozial GUTES getan wie U.H.

Und mit beneiden meine ich nicht mich, sondern Sie beneiden wahrscheinlich alle Menschen, die es zu etwas gebracht haben.

Und noch etwas: Ich habe nichts gegen wirkliche Kriegsflüchtlinge, ich habe etwas gegen Menschen, die sich in unserem Sozialsystem bedienen und schmarotzen wie es geht. Damit meine ich Deutsche genauso wie Fremde.

Aber das werden Sie in Ihrer verbohrten Einseitigkeit niemals begreifen !

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13.05.2017

U. H. als Robin Hood oder verhinderte Mutter Teresa der Armen. Mir kommen die Tränen. Sollten Sie noch über einen kleinen Restverstand verfügen, müssten Sie selbst über ihre unglaubliche Naivität lachen.

Ich beneide niemand, Sie könnens mir glauben - das habe ich auch nicht nötig. Ich hasse allerdings eine Tatsache hierzulande, nämlich die, dass Arbeitnehmern automatisch Steuern und Abgaben abgezogen werden. Und eine begüterte Schicht sich mit allen Mittel von ihren Pflichten der Allgemeinheit gegenüber zu drücken versucht, legalen und illegalen und meistens mit Erfolg, weil sie von ihren einflussreichen und oft korrupten Spezis gedeckt werden. Wird so ein Lump mal erwischt, wie U. H., besitzt er noch die Unverschämtheit, den Staat, den er beschissen hat und der ihm die Hälfte seiner lächerlichen Strafe erlassen hat, zu verhöhnen und zu kritisieren. Ich befürworte einen starken Staat, der sich nicht von kleinen und schon gar nicht von großen Ganoven auf der Nase heurmtanzen lässt. Deshalb; Ab ins Loch wieder mit dem Kerl.

Ihr letzter Satz trifft genau auf Sie selbst zu: Aber das werden Sie in Ihrer verbohrten Einseitigkeit niemals begreifen !

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13.05.2017

Also nun mal langsam. Zum einen hat UH durch sein Wirken mehr Steuermillionen für unseren Staat generiert als er jemals hätte hinterziehen können und zwar deshalb, weil sie bei anderen angefallen sind.

Zum anderen hat er ja sein normales Einkommen korrekt in D versteuert. Diesbezüglich hat er sich gerade NICHT wie manch anderer (beispielsweise die hoch geachteten Michael Schumacher und Franz Beckenbauer, Sebastian Vettel und andere)

Die Schweizer Steuerschulden entstanden durch Zockereien, wildes Spekulieren. Trotzdem war da eine Steuerschuld und die hätte er begleichen müssen, keine Frage.

Trotzdem schießen Sie einfach mit Ihrer Kritik weit über das hinaus, was dem Fall angemessen ist.

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13.05.2017

Lesen Sie mal ganz oben den Beitrag von Wolfgang L. Das Verfahren gegen U. H. war nicht in Ordnung. Da wurde massiv begünstigt. Ob der sein "normales Einkommen" - toller Begriff - korrekt versteuert hat, wissen wir nicht. Und was glauben Sie, wie viele Steuermillionen die "normalen Einkommensbezieher" generieren, von dem was ihnen Einkommensteuer, Abgaben und MWSt. übriglassen? Sein "GUTES TUN" lancierte er so geschickt unter medialem Beistand an die Öffentlichkeit, dass bei vielen der Eindruck eines barmherzigen Samariters entstand. Ich bin überzeugt, das die Dimension der ganzen Betrügereien, die im Prozess ans Licht kam, nur die Spitze eines Eisbergs war. Was Sie über die 3 anderen Herrn schrieben halte ich für völlig richtig. Hoch geachtet werden die von mir nicht. Ich wäre dafür, denen wie im amerikanischen Recht die deutsche Staatsbürgerschaft abzuerkennen.

Sehen Sie bitte die Deutlichkeit meiner Kritik als Kontrapunkt zu der Legendenstrickerei und Lobhudelei einiger unverbesserlicher Uli-Fans hier, die z. T. noch seinen widerlichen Auftritt in der Hehleroase Liechtenstein verteidigten, einen schwarzfahrenden Flüchtling aber ruck-zuck in ein Kriegsgebiet abschieben würden.

Sollte es mir gelungen sein, Sie zu ärgern, bedauere ich sehr, dass es mir leid tut.

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13.05.2017

(persönliche Angriffe entfernt/mod)

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14.05.2017

"... ich habe etwas gegen Menschen, die sich in unserem Sozialsystem bedienen und schmarotzen wie es geht."

Einer der größten Schmarotzer ist schließlich Uli Hoeneß, wie an seinen kriminellen Steuerklärungen nicht zu übersehen ist.

Und Sie nehmen Uli Hoeneß trotzdem in Schutz. Liegt es am Rechtsbewusstsein?

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13.05.2017

Herr Hoeneß hat vor Gericht Reue gezeigt und wurde deshalb verhältnismäßig milde bestraft.Und nun zeigt er das Gegenteil, von Reue keine Spur.

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Bleiben Sie bitte bei der Wahrheit - er zeigt nicht das Gegenteil von Reue (wäre ja Stolz hinsichtlich der Tat) sondern vergleicht hsl. seine Strafe mit anderen Straftätern.

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http://www.blick.ch/sport/fussball/international/bundesliga/bayern-boss-uli-hoeness-offen-wie-nie-unser-team-ist-kein-altersheim-id6650661.html

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13.05.2017

"Bleiben Sie bitte bei der Wahrheit - er zeigt nicht das Gegenteil von Reue (wäre ja Stolz hinsichtlich der Tat) sondern vergleicht hsl. seine Strafe mit anderen Straftätern."

Sie stellen mich als Lügner hin und haben kein einziges vernünftiges Argument dafür. Hoeneß sieht schließlich nicht ein, dass er eine Strafe verdient hat.

Ich bleibe bei der Wahrheit, denn Hoeneß tut so als ob er zu Unrecht verurteilt wurde oder etwa nicht? Aus der Sicht von Hoeneß war seine gewaltige Steuerhinterziehung wohl keine Straftat wegen seiner Selbstanzeige, die wohl nachweislich schwer missglückt ist.

Dieses Verhalten hat nun mal mit Reue gar nichts zu tun, ganz im Gegenteil.

"Hoeneß tat so, als sei er 2014 zu Unrecht wegen Steuerhinterziehung verurteilt worden und als sei er dann aus eigener freier Entscheidung in den Knast gegangen. An dieser angeblichen Heldengeschichte ist einiges zu korrigieren. Es ist keine Heldengeschichte, sondern eine Maulheldengeschichte. Hoeneß versucht auf ärgerliche Weise, sich zum Justizopfer zu stilisieren. Damit macht er das gute Bild von sich kaputt, das er seit seiner Verurteilung abgegeben hat."

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Ob dies nun die Bewährung betrifft oder nicht, ist doch unwichtig und bleibt dahingestellt.

Folgendes dürfte eigentlich jeden zum Denken veranlassen:

"Hätte Hoeneß diesen Unsinn früher erzählt, wäre er nicht vorzeitig entlassen worden.

Er sei der einzige Deutsche, behauptet Hoeneß, der trotz Selbstanzeige im Gefängnis gewesen ist. Das ist Unsinn. Man muss, und das tut Hoeneß wohlweislich nicht, zwischen einer wirksamen und einer unwirksamen Selbstanzeige unterscheiden. Seine Selbstanzeige war unwirksam - weil sie unvollständig und schlampig war."

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Sorry, aber in dem Fall kann man nur noch den Kopf schütteln, weil dies auch noch in einen Zusammenhang bzw. Vergleich mit den Straftaten in der Kölner Silvesternacht gebracht wird.

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13.05.2017

Wo ist das Problem? Dank Frau Merkel wird ganz Deutschland zum Unrechtsstaat. Frei nach dem unverdächtigen Horscht.

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11.05.2017

Hoeness har grundsätzlich Recht. Er wurde stärker bestraft als dies in vergleichbaren Fällen der Fall war. Die, die sich über seine Aussagen aufregen, haben sicherlich ähnlich viel "Dreck am Stecken". Das sagt mir meine Lebenserfahrung.

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11.05.2017

Dann war wohl sein reumütiges Verhalten vor Gericht um eine milde Strafe zu bekommen, nur Schall und Rauch, denn jetzt spielt Hoeneß den Scheinheiligen.

Er ist doch nicht mehr der Alte, wie man sieht.

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12.05.2017

Bewährungswiderruf wäre die richtige Antwort für dieses Großmaul. Aber diesmal in einen richtigen Knast und nicht ins Sanatorium am Starnberger See.

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14.05.2017

Tja - es wäre die falsche Antwort. Warum? Weil er gegen keine Bewährungsauflage verstoßen hat, oder? Vergessen Sie nicht: die Rechtsprechung die wir vor 80 Jahren hatten ... hat sich geändert.

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11.05.2017

Was Hoeness hier von sich gibt ist eine dreiste Lüge, bei der er die entscheidende Information einfach weggelassen hat.

Hoeness hat die Selbstanzeige NUR deshalb eingereicht, weil ein Reporter seinem geheimen Konto auf die Schliche gekommen war. Aber natürlich ist eine Selbstanzeige dann, wenn man überführt bzw. im Visier ist, nicht mehr gültig, das wäre ja in etwa so, als wenn man beim Schwarzfahren erwischt wird und dann aber doch noch ein Ticket kaufen kann. Das wäre ja sinnlos.

Sich jetzt so hinzustellen, als ob man unschuldig und Opfer der Medien wäre ist eine verdammt unverschämte Verdrehung der Tatsachen. Der Mann hat mehrere Millionen Euro Steuer hinterzogen, seine Strafe war dafür recht milde.

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11.05.2017

Sie sollten mal üben, Texte richtig zu lesen. Hoeness hat nur gesagt, dass an ihm ein Example verübt wurde. Warum hat man z.B. allen Steuerhinterziehern, die auf den Schweizer CD´S waren, die Möglichkeit der Selbstanzeige eingeräumt ? Oder sitzen die alle in Landsberg. Wenn U.H. Max Mustermann geheißen hätte, wäre er nicht eingesessen.

U.H. hat sich auch mitnichten als unschuldig hingestellt, er hat die Strafe angenommen und nach gültigem Justizvollzugsrecht erledigt.

Opfer der Medien ist er im Übrigen genauso, wie einst Präsident Wulf, der wegen eines alltäglichen Deliktes (Einladung) abdanken mußte. Er hat einem allmächtigen Chefredakteur widersprochen, als Bundespräsident. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Man darf gespannt sein, was die BILD mit Außenminister Gabriel macht, der nun mit dem Bundesadler für sein Buch wirbt.

Und desweiteren ist schon die Überschrift dieses AZ-Artikels falsch: " Hoeness beklagt sich über seine Haftstrafe". Lieber Redakteur, einfach genau zuhören oder lesen, das verhindert meist die Blamage.

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11.05.2017

>> Der Mann hat mehrere Millionen Euro Steuer hinterzogen, seine Strafe war dafür recht milde.<<


Genau. Dafür gehört man gehenkt.

Fakt ist, dass selbst der Richter erklärte, man wäre Hoeneß vermutlich nicht auf die Schliche gekommen, bzw. hätte ihn nicht überführen können, hätte er sich nicht selbst ans Messer geliefert. Was im Strafprozessrecht ja grundsätzlich keiner tun muss.

Trotzdem sind Hoeneß Klagen von Uneinsichtigkeit und Selbstmitleid getragen, denn eine Selbstanzeige entfaltet nur die strafbefreiende Wirkung, wenn sie VOLLSTÄNDIG und richtig abgegeben wird. Davon konnte keine Rede sein. War bei der Fülle der Unterlagen und der Dringlichkeit, die UH gegeben sah auch gar nicht möglich.

War halt Pech für ihn, dass die Amnestie der Schweizer Steuersünder, die so nah schien, doch nicht kam.

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11.05.2017

Fakt ist, dass selbst der Richter erklärte, man wäre Hoeneß vermutlich nicht auf die Schliche gekommen, bzw. hätte ihn nicht überführen können, hätte er sich nicht selbst ans Messer geliefert. Was im Strafprozessrecht ja grundsätzlich keiner tun muss.

Zum Sich selbst-ans-Messer-liefern kam es nicht, weil ihm plötzlich ein Unrechtsbewusstsein zu schaffen machte, sondern Fehler, etwas zu spät einsetzender Eifer bei Selbstanzeige und geheuchelter Reue, als er mitbekam, dass ihm Journalisten und Steuerfahnder dicht auf den Fersen waren.

Das ganze Aussmaß seiner Betrügereien kam nie ans Licht. Strafdauer und -umstände legen den Verdacht einer Vorzugsbehandlung recht nahe.

Genau. Dafür gehört man gehenkt.

Davor schützten ihn seine Spezis in der Staatsregierung und sein Bayerischer Verdienstorden.

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11.05.2017

Genau, gehenkt, und Vergewaltiger und Kinderschänder dürfen nach 4-5 Jahren wieder aus dem Knast. Leute, die Obdachlose anzünden oder Frauen die Treppen hinuntertreten sind halb so schlimm.

Nuuuuuuuuuuuuur - wenn einer dem Staat etwas schuldet, dann gehört er lebenslang weggesperrt oder gehenkt. Was hätte man alles bauen können mit den Griechenland-Spenden, Kitas, Schulen, Straßen und Kontainerdörfer. Aber Herr Hönness hat an allem schuld.

PROST - MAHLZEIT - so ein Gedankengut hat sonst nur Putin, Kim oder der Sultan von Istanbul.

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11.05.2017

Nicht gleich emotional werden und Worte wie "gehenkt" oder "Kinderschänder" haben bei diesem Thema nichts verloren, egal wie sie fallen.

Ich habe nichts gegen Hoeness, aber dass er jetzt auf die Medien schimpft, deren größter Profiteur er ja ist (da hat er noch nie gemeckert) und das deshalb, weil sie sein Fehlerverhalten aufgedeckt haben, das finde ich abstossend.

Gut möglich, dass er nicht überführt worden wäre, wenn er nicht so prominent wäre. Aber was ändert das an seiner Straftat?

Nochmal: seine sogenannte Selbstanzeige war nicht freiwillig, sondern weil er stark davon ausgehen musste entdeckt zu werden. Dass er auf dieser Sache rumreitet zeigt ein völlig fehlendes Eingeständnis seiner Schuld.

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