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Leichtathletik-WM

11.08.2017

Hoffnungsschimmer: Zehnkämpfer stark - Quartett bucht Finale

Pamela Dutkiewicz erreichte das WM-Finale. Foto: Rainer Jensen
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Pamela Dutkiewicz erreichte das WM-Finale.
Bild: Rainer Jensen (dpa)

Nach der Medaillenflaute könnte das Wochenende für die deutschen Leichtathleten endlich frischen Wind und das ersehnte Hoch bringen. Ein Quartett buchte am Freitag Finaltickets.

Hoffnungsschimmer nach Medaillenflaute: Die müden deutschen Leichtathleten sind endlich aufgewacht und haben sich mit vier Finalplätzen für einen heißen WM-Schlussspurt in Position gebracht.

Vor allem die Zehnkämpfer Rico Freimuth und Kai Kazmirek lagen nach einem ganz starken Auftakt auf Medaillenkurs. Hürdensprinterin Pamela Dutkiewicz, das Diskusduo Julia Harting und Nadine Müller sowie Hochspringer Mateusz Przybylko wollen am letzten Wochenende im Kampf um Edelmetall mächtig mitmischen.

Am drittletzten Wettkampftag gab es für das Team des Deutschen Leichtathletik-Verbands (DLV) noch nichts zu gewinnen. Vier Tage nach Platz acht im Siebenkampf wurde Claudia Salman-Rath im Weitsprung Zehnte. Mit 6,54 Metern fehlten der 31-Jährigen aus Frankfurt nur zwei Zentimeter zum Sprung in den Endkampf.

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Bereits ihr viertes WM-Gold holte die Top-Favoritin aus den USA: Olympiasiegerin Brittney Reese gewann das Thriller-Finale des Abends mit 7,02 Metern - nur zwei Zentimeter vor der Russin Darja Klischina, die in London unter neutraler Flagge startet, und Titelverteidigerin Tianna Bartoletta (6,97 Meter).

Die beiden deutschen Zehnkampf-Asse mischen bei der Vergabe der WM-Medaillen mit. Nach vier Disziplinen lagen der Olympia-Vierte Kazmirek (LG Rhein-Wied) und der WM-Dritte Freimuth (Halle/Saale) mit jeweils 3472 Punkten auf dem zweiten und dritten Platz. In Führung lag der Olympia-Zweite Kevin Mayer aus Frankreich mit 3581 Zählern.

Leichtathletik-WM: Julia Harting musste zittern

Für Julia Harting wurde die Qualifikation zur Zitterpartie - das hätte auch schief gehen können. Die Ehefrau von Olympiasieger Robert Harting kam nur über die Weite weiter, weil sie die geforderten 62,50 Meter verpasste.

"Der dritte Wurf ist an die Stange und dann erst richtig geflogen. Das hat mich geärgert. Der wäre bestimmt auf 64 gewesen", meinte die Berlinerin, die als Elfte mit 61,70 Metern ins Zwölfer-Finale einzog. Das schaffte auch Nadine Müller aus Halle/Saale mit 63,35 Metern. Die Magdeburgerin Anna Rüh schied aus.

Wenn Przybylko auch im Finale so cool bleibt, ist eine Medaille möglich. Der Leverkusener meisterte die für die Qualifikation geforderten 2,31 Meter im zweiten Versuch. Auch der EM-Dritte Eike Onnen aus Hannover zog ins Finale ein. Przybylko war am 25. Juni in Bottrop 2,35 Meter hoch gesprungen. Nur Mutaz Essa Barshim aus Katar war in diesem Jahr mit 2,38 Metern besser. dpa

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