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Coronavirus-Pandemie

24.03.2020

IOC-Chef Bach: Konkreter neuer Olympia-Termin noch offen

Musste das Aus für Olympia im Jahr 2020 verkünden: IOC-Boss Thomas Bach.
Bild: Laurent Gillieron/KEYSTONE/dpa

Der konkrete Termin für die auf 2021 verlegten Olympischen Spiele in Tokio ist noch offen.

"Den Zeitrahmen haben wir noch nicht diskutiert. Das werden die Koordinierungskommission und das Organisationskomitee machen", sagte IOC-Präsident Thomas Bach bei einer Telefonkonferenz.

Zuvor hatten sich das Internationale Olympische Komitee (IOC) und die japanischen Gastgeber darauf geeinigt, die für dieses Jahr geplanten Sommerspiele in Tokio wegen der Coronavirus-Pandemie auf 2021 zu verlegen.

Spätestens im nächsten Sommer sollen die Spiele stattfinden, hatte das IOC zuvor mitgeteilt. Genaue Daten könne er so kurz nach dem entscheidenden Telefonat mit Japans Premierminister Shinzo Abe und den Organisatoren nicht nennen, sagte Bach. "Es kommen 11.000 Athleten aus 206 Ländern zusammen, die Fans, die Sponsoren, die Verbände und so weiter. Es gibt so viele Puzzlestücke. Das braucht Zeit", sagte der IOC-Chef. Er sei zuversichtlich, dass ein gutes Ergebnis gefunden werde.

IOC-Chef Bach: Konkreter neuer Olympia-Termin noch offen

Als Grund für die beschleunigte Entscheidung zu einer Verschiebung nannte Bach die jüngsten Entwicklungen der Corona-Krise auf mehreren Kontinenten. So gebe es "alarmierende Zahlen" in Südamerika und Ozeanien, auch die Lage in Afrika gebe Anlass zur Besorgnis. "In viereinhalb Monaten hätten in Japan sichere Bedingungen angeboten werden können. Aber es gab eine große Welle in der Welt", erklärte Bach.

Von den Athleten habe es viel Verständnis für das Verhalten des IOC gegeben. Noch am Sonntag hatte das IOC angekündigt, sich vier Wochen für eine Entscheidung über die Verschiebung der Tokio-Spiele nehmen zu wollen.

Bach sagte nun: "Es geht um den Schutz des menschlichen Lebens. Finanzen hatten jetzt keine Priorität." Durch die Verlegung könnten auf das IOC und Gastgeber Japan zusätzliche Kosten in Milliardenhöhe zukommen. Er hoffe, dass Olympia im nächsten Jahr "ein Fest der Menschlichkeit und eines Überstehen der Pandemie sein" könne, sagte der 66 Jahre alte Deutsche. (dpa)

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