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Olympische Spiele

13.09.2019

IOC-Präsident Bach begrüßt deutsches Olympia-Interesse

IOC-Präsident Thomas Bach begrüßt die deutschen Olympia-Bemühungen.
Bild: Xu Jinquan/XinHua (dpa)

Thomas Bach sieht das neuerliche Interesse Deutschlands an Olympischen Spielen positiv.

"Wir haben mit unseren Reformen das Angebot gemacht und wir freuen uns, dass das sowohl hier in Berlin wie in Rhein-Ruhr angekommen ist und positiv aufgenommen wird", sagte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees in einem Interview des Deutschlandfunks. In Berlin hatte sich unter anderen Innensenator Andreas Geisel (SPD) für eine Bewerbung ausgesprochen, in Nordrhein-Westfalen gibt es die privatwirtschaftlich organisierte Initiative "Rhein Ruhr 2032", die Olympiapläne vorantreibt.

Die in regional begrenzten Referenden gescheiterten Bewerbungen von München um die Winterspiele 2022 und von Hamburg um die Sommerspiele 2024 sind für Bach "nicht wirklich eine Aussage der Deutschen über das Thema Olympische Spiele". Bach ließ in dem Interview offen, ob er sich 2021 zur Wiederwahl als IOC-Präsident stellt. Der 65-Jährige nahm am Donnerstag zum zweiten Mal in diesem Jahr an einer Präsidiumssitzung des Deutschen Olympischen Sportbunds teil. "Ich wage es mal zu sagen, dass dort natürlich auch über das Thema einer möglichen Olympia-Bewerbung Deutschlands gesprochen worden ist", sagte Bach.

Auf die zuletzt mehrfach von Athleten geäußerten Sorgen, das finanzielle Auskommen kaum bestreiten zu können, entgegnete der IOC-Präsident, in Deutschland werde "vielleicht auf hohem Niveau geklagt". Die Sportler sollten "ein bisschen das große Ganze sehen". Bach sagte: "Wenn Sie das vergleichen mit Athleten in 200 anderen Nationalen Olympischen Komitees, mit Athleten aus Afrika, aus Südamerika, aus Fernost, dann gibt es dort nicht diese Möglichkeiten, wie es sie hierzulande gibt." (dpa)

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