Newsticker
RKI: 19.185 Corona-Neuinfektionen und 67 neue Todesfälle
  1. Startseite
  2. Sport
  3. Italienisches OK glaubt an Spiele in Tokio

Verlegte Sommerspiele

30.01.2021

Italienisches OK glaubt an Spiele in Tokio

Giovanni Malago, Präsident des italienischen Olympischen Komitees (Coni).
Foto: Massimo Percossi/ANSA/dpa

Der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees in Italien (Coni) glaubt fest an die Austragung der Olympischen Spiele in Tokio in diesem Sommer.

"Einhundertprozentig. Es gibt keine technischen Voraussetzungen für eine erneute Verschiebung. Im Februar 2022 stehen schon die Winterspiele in Peking an", sagte Giovanni Malagò im Interview mit der italienischen Zeitung "La Repubblica". Der Chef des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach, und die japanische Regierung seien da kategorisch.

Wegen der Corona-Pandemie hatten die Spiele vom Sommer 2020 auf dieses Jahr verschoben werden. Würde das Sport-Event nun ausfallen, befürchtet Malagò einen "nicht bezifferbaren Schaden" für den italienischen Sport. "Es gibt Sportarten, die davon leben und vier, jetzt sogar fünf Jahr dafür arbeiten, und Unternehmen, die darin investiert haben", erklärte der Coni-Chef weiter.

Der Verband war unlängst in den Schlagzeilen, da das IOC Italien mit dem Verbot der Fahne und der Hymne in Tokio drohte. Coni hatte wegen eines Gesetzes an staatlicher Unabhängigkeit verloren. Erst einen Tag vor der erwarteten IOC-Entscheidung hatte die Regierung nötige Änderungen vorgenommen und die Sanktionen abgewendet.

© dpa-infocom, dpa:210130-99-232022/2 (dpa)

Interview in der "La Repubblica", Bezahlschranke, (Italienisch)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren