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Formel 1

17.10.2019

Kimi Räikkönen: Der Kultfahrer, der vom Ober- aufs Unterdeck fiel

Kimi Räikkönen ist der bunte Vogel in der Formel-1-Welt.
Bild: Gero Breloer, dpa

Kimi Räikkönen feiert seinen 40. Geburtstag. Damit ist er der älteste Formel-1-Fahrer im Feld. Warum er keine Lust auf lange Interviews hat.

Es war wohl die beste Idee. Die Kollegen vom Schweizer Blick hatten den Plan, ein Interview mit Kimi Räikkönen zu führen. Das ist an sich eine äußerst schwere Aufgabe. Zum einen sind Finnen ohnehin sehr schweigsam, zum anderen trägt der Formel-1-Pilot die Unlust auf lange Gespräche als Markenzeichen durch seine lange Karriere. Ein 40. Geburtstag aber, den Räikkönen am Donnerstag feiert, scheint ein guter Anlass für ein ausgiebiges Gespräch. Nicht mit Räikkönen.

Räikkönen ist Pizza, trinkt Bier und liebt die Berge

So entschieden die Schweizer Kollegen, ihm 40 Fragen zu stellen – auf die er allesamt kurzsilbig antworten kann. Beispiele: Pasta oder Pizza? Sauna oder Eisbad? Berge oder Strand? Bier oder Wein? So weiß die Welt nun, dass Räikkönen gerne in die Sauna geht – als Finne nicht verwunderlich –, Pizza isst und Berge besteigt. Und natürlich Bier trinkt. Wenig überraschend, wenn man auf die Karriere des Alfa-Sauber-Piloten blickt. So soll er mal während einer ausgiebigen Party auf einer Jacht vom Ober- aufs Unterdeck gefallen sein. Oder während seiner Zeit bei McLaren-Mercedes einen Plastikdelfin in einem Pool als Schlafmöglichkeit genutzt haben. Alles natürlich in einem alles andere als nüchternen Zustand. Zuletzt torkelte er 2018 bei der Saisonabschluss-Gala des Automobil-Weltverbandes Fia über die Bühne, um sich seinen Pokal für WM-Platz drei abzuholen. Das ist Räikkönen.

In Räikkönens Cockpit ist es meistens ruhig

Während Kollegen wie Lewis Hamilton während der Rennen gerne über den Boxenfunk mit ihrem Team kommunizieren, ist es bei Räikkönen eher ruhig. Oder er wird gar ungehalten. Einmal funkte er an die Box: „Lasst mich in Ruhe, ich weiß, was ich tue.“Gut, immer scheint das bei Räikkönen nicht der Fall zu sein – zumindest abseits der Rennstrecke. Andererseits ist er mit seinen nun 40 Jahren ältester Pilot im Feld. Seit 2001 fährt er in der Königsklasse. Ihm fehlen bei 308 Grand-Prix noch 14 Rennen zu den meisten Starts in der Formel 1. Alles kann er also bei weitem nicht falsch gemacht haben.

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