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Corona-Pause: Die Bundesliga hat spät, aber richtig gehandelt

Kommentar Von Tilmann Mehl
13.03.2020

Bis zuletzt hat sich die Bundesliga dagegen gesträubt, die Saison zu unterbrechen. Welche Auswirkungen die Pause dennoch haben kann.

Die Deutsche Fußball Liga hat das einzig Richtige gemacht. Bis sie die Entscheidung fällte, die Saison zu unterbrechen, hat es lange gedauert. Allerdings ist das den Funktionären nicht negativ auszulegen. Es ist unfair, von Bundesligisten mit Bestimmtheit zu verlangen, was im persönlichen Verhalten kaum umzusetzen ist.

Natürlich waren es schlicht finanzielle Gründe, welche die Ligavertreter so lange zögern ließen. Die Fußballklubs sind Wirtschaftsunternehmen, sie sind auf Geld angewiesen. So wie jeder Automobilhersteller, Handwerker oder Dienstleiter zögert, ehe er seinen Betrieb zusperrt, machen es auch die mittelständischen Unternehmen, die in der ersten und zweiten Bundesliga vereint sind.

Noch scheint die Frage, ob die Saison fortgesetzt wird, unwichtig. Sport ist nur eine Nebensache. Er ist aber auch eine Unterhaltungsindustrie. Diese bedingt finanzielle Mittel. Spieler hätten auch nach einer langen Pause keine Probleme. Für den Sicherheitsdienst oder Geschäftsstellenmitarbeiter kann sich das anders auswirken. Sie sind von der Absage direkt betroffen. Die Unterbrechung ist richtig. Sie schmerzt aber nicht nur die Fans.

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Die Diskussion ist geschlossen.

15.03.2020

Die Bundesliga und alle anderen Vereine haben vorbildlich und richtig gehandelt, nur nicht die Politiker nicht. Die Kommunal-Wahlen stellen ebenso ein Infektionspotential und -Risiko dar und hätten abgesagt werden müssen, aber als Politiker möchte man halt schnellstmöglich und ohne "wenn & aber) seinen Arbeitsplatz bestätigt haben.

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15.03.2020

1. Die große Mehrheit der heute zu wählenden Gemeinde- und Kreisräte macht die Arbeit ehrenamtlich.

2. Die Absage hätte durch die Staatsregierung erfolgen müssen. Die steht heute aber gar nicht zur Wahl.

Schlimm, dass einige die Coronaseuche missbrauchen, um gegen die Tausenden Stimmung zu machen,
die sich ehrenamtlich überwiegend für das Gemeinwohl engagieren.

Herr Kraus, was tun Sie für das Gemeinwohl?

Raimund Kamm

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