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Ski Alpin

08.02.2020

"Megageil": Rebensburg feiert famosen Heimsieg in Garmisch

Schnellste auf der Abfahrt in Garmisch: Viktoria Rebensburg.
Bild: Stephan Jansen, dpa

Viktoria Rebensburg gewinnt ihr Heimrennen in Garmisch. Die routinierte Sportlerin zeigt bei der Abfahrt einen famosen Lauf und siegt mit großem Vorsprung.

Viktoria Rebensburg hat mit einer famosen Vorstellung die Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen gewonnen und eine Woche nach Thomas Dreßen für den nächsten Heim-Triumph gesorgt. Die 30 Jahre alte Skirennfahrerin siegte am Samstag auf der extrem schwierigen Kandahar-Piste mit großem Vorsprung und feierte ihren ersten Weltcup-Erfolg in der Alpin-Königsdisziplin.

Abfahrt in Garmisch: Rebensburg siegt mit Riesen-Vorsprung

"Das ist megageil, ich hätte es mir nicht erträumen lassen", sagte Rebensburg, der zehn Jahre nach Maria Höfl-Riesch wieder ein deutscher Damen-Erfolg in Garmisch gelang. Insgesamt bejubelte die routinierte Sportlerin den 19. Weltcup-Sieg ihrer Karriere. 

Und dieser fiel deutlich aus. Rebensburg raste mit 0,61 Sekunden Vorsprung vor der Italienerin Federica Brignone und 0,83 Sekunden vor der drittplatzierten Tschechin Ester Ledecka durch das Ziel.

"Megageil": Rebensburg feiert famosen Heimsieg in Garmisch

Fehlerfreie Fahrt in Garmisch beschert Rebensburg zweiten Saisonsieg

Nachdem Rebensburg zwei maue Renn-Monate mit etlichen Enttäuschungen hinter sich hatte, gelang ihr bei herrlichem Sonnenschein ein fabelhaftes Comeback. Auf der teils extrem eisigen Piste machte sie keine Fehler und fuhr so den großen Vorsprung heraus. Sie bejubelte den zweiten Sieg dieser Saison nach dem Super-G von Lake Louise.

"Das ist ihr Tag heute, das war beeindruckend", lobte Alpin-Chef Wolfgang Maier und meinte, dass Rebensburg noch nie so stark gefahren sei auf der Kandahar-Piste. "Man kann ihr nur gratulieren. Das hätte in der Art und Weise keiner erwartet", sagte Maier.

Die Vorjahresdritte Kira Weidle, die zuletzt erkrankt war, wurde 13., Michaela Wenig kam auf Rang 25. Patrizia Dorsch mit Platz 33 und Veronique Hronek als 35. komplettierten das DSV-Ergebnis.

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