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Motorsport
12.10.2018

Eine Formel W für die Frauen

Susie Wolff steuerte schon Formel-1-Autos – zuletzt allerdings 2015.
Foto: dpa

Im Frühjahr 2019 startet eine eigene Rennserie für Fahrerinnen. Davon soll langfristig die Formel 1 profitieren

Im kommenden Jahr soll eine eigene Formel-Rennserie für Frauen starten. Wie die Veranstalter der neuen sogenannten Formel W bekanntgaben, soll der Auftakt im Frühjahr 2019 stattfinden. Schauplätze sollen zunächst „einige der besten und berühmtesten Rennstrecken in Europa“ sein. Auf den meisten davon soll auch schon die Formel 1 gefahren sein.

Details zu den Austragungsorten wurden noch nicht genannt, dafür wurde zudem angekündigt, dass in den nachfolgenden Jahren auch Rennen in Amerika, Asien und Australien geplant sind. Als Preisgeld gibt es insgesamt 1,5 Millionen US-Dollar in der Auftaktsaison. 18 bis 20 identische Autos des Typs Tatuus T-318 Formel 3 sollen den Nachwuchsfahrerinnen zur Verfügung gestellt werden.

Die angehenden Pilotinnen müssen ein „strenges Vorauswahlprogramm“ durchlaufen mit diversen Tests. Ein Gremium, dem unter anderem der ehemalige Formel-1-Fahrer David Coulthard und Formel-1-Design-Star Adrian Newey von Red Bull angehören, wird die Auswahl treffen.

Ziel soll es sein, Frauen auch auf dem Weg für eine mögliche Formel-1-Karriere auszubilden. „Wir glauben in der W Serie absolut daran, dass Frauen und Männer im Rennsport sich miteinander messen können, wenn sie die gleichen Voraussetzungen haben“, sagte Coulthard. Die vorerst letzte Frau in der Formel 1 war die Britin Susie Wolff. Die Frau des aktuellen Mercedes-Teamchefs Toto Wolff steuerte in mehreren freien Trainings einen Williams, zuletzt 2015 vor dem Großen Preis von Großbritannien. Davor fuhr die Italienerin Giovanna Amati 1992 beim Qualifying zum Spanien-GP. (dpa, AZ) "Randbemerkung

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