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Fußball

08.08.2017

Nach Randalen in Dänemark: Vestergaard will Haftstrafen für Hooligans

Gladbachs Jannik Vestergaard (l.) fordert harte Strafen für Stadion-Randalierer.
Bild: Andreas Gebert (dpa)

Nach Ausschreitungen beim dänischen Lokalderby zwischen Brøndby IF und dem FC Kopenhagen wählte der Mönchengladbach-Profi deutliche Worte.

Borussia Mönchengladbachs dänischer Fußballprofi Jannik Vestergaard hat sich nach Ausschreitungen beim Lokalderby zwischen den dänischen Spitzenclubs Brøndby IF und dem FC Kopenhagen für harte Bestrafungen der Hooligans stark gemacht. "Ich hoffe, dass diese Chaoten - ich wähle ganz bewusst dieses Wort, denn so etwas sind für mich keine Fußballfans - hart dafür bestraft werden. Man sollte sie ihr gesamtes Leben lang aus allen Stadien aussperren. Zudem sollten diese Leute auch eine Haftstrafe bekommen", teilte der 25 Jahre alte Verteidiger am Dienstag auf der Borussia-Homepage mit.

Er sei bestürzt gewesen, als er am Sonntag die "schrecklichen Bilder" aus seiner Heimat gesehen habe. "Dass Ordner und Polizisten, die für uns ihr Leben riskieren, attackiert wurden, ist nicht zu fassen. Ein Fußballstadion ist kein rechtsfreier Raum - und ein solch primitives Verhalten muss einfach hart bestraft werden." Die Straftäter sollten aus dem Verkehr gezogen werden. "Randale und Krawalle haben nichts im Fußballstadion verloren", betonte Vestergaard.

 

Bei der Partie zwischen Brøndby IF und dem FC Kopenhagen hatten sich gewalttätige Fußballfans Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. Das Spiel war für 20 Minuten unterbrochen worden. Sechs mutmaßliche Urheber waren festgenommen, später aber auf freien Fuß gesetzt worden. Die dänische Polizei hatte 19 Fälle von Gewalt gegen Beamte registriert.

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