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Vierschanzentournee

01.01.2015

Nächste Enttäuschung: Nur Hannawald kann sich freuen

Bei der Tournee 2001/02 schaffte es Sven Hannawald, alle vier Wettbewerbe zu gewinnen. Auch dieses Jahr geling keinem Springer, dieses Kunststück zu wiederholen.
Bild: Frank Leonhardt (dpa)

Severin Freund und Richard Freitag überzeugen nur im zweiten Durchgang. Aus deutscher Sicht kann sich nur Sven Hannawald freuen.

Richard Freitag und Severin Freund haben den erhofften Podestplatz beim Neujahrsspringen der Vierschanzentournee deutlich verpasst. Nach einer Steigerung im zweiten Durchgang landete Freitag am Donnerstag in Garmisch-Partenkirchen mit 127 und 134,5 Metern als bester deutscher Springer auf Rang neun. Freund wurde mit 127,5 und 135,5 Metern Zehnter.

Über den Sieg jubelte der Norweger Anders Jacobsen, der sich mit 135,5 und 136,5 Metern vor Simon Ammann aus der Schweiz und dem Slowenen Peter Prevc durchsetzte. In der Tournee-Gesamtwertung führt zur Halbzeit weiter der Österreicher Stefan Kraft. Allerdings liegt Prevc nur knapp hinter ihm.

Auch der Drittplatzierte Michael Hayboeck hat noch intakte Chancen auf den Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee. Auf den vierten Platz in der Gesamtwertung hat sich Jacobsen vorgesprungen. Allerdings liegt er umgerechnet immer noch rund zehn Meter hinter den Führenden.

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Nach der Enttäuschung von Oberstdorf, als keiner der Deutschen unter die besten zehn kam, lief es diesmal nur unwesentlich besser. Einzig das Mannschaftsergebnis kann die die deutschen Springer halbwegs versöhnlich stimmen. Mit Marinus Kraus (13.) und Stephan Leyhe (16.) landeten immerhin zwei weitere DSV-Adler in den Top-20.

Am ehesten freuen aus deutscher Sicht kann sich noch Sven Hannawald. Er bleibt weiterhin der einzige Athlet, der alle vier Springen der Tournee bei einer Auflage gewonnen hat. 2001/2002 gelang ihm der so genannte Grandslam.

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