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Deutschland - Niederlande

20.11.2018

Nations-League-Pressestimmen: "Löw wechselt das Remis ein"

Manuel Neuer und der Ärger über das Gegentor.
Bild: Friso Gentsch, dpa

Ein Sieg gegen die Niederlande wäre ein versöhnlicher Jahresabschluss gewesen. Doch so kam es nicht. Die Pressestimmen schwanken zwischen Euphorie und Enttäuschung.

Deutschland stand gegen die Niederlande nach starken 80 Minuten kurz vor einem Sieg - und gab ihn dann doch aus der Hand. Ein Blick in die Medien zeigt: Der von Jogi Löw eingeleitete Umbruch in der Nationalmannschaft wird unterschiedlich bewertet. Die Pressestimmen im Überblick:

Kicker: "Auch ohne Belohnung - ein Hauch vom Confed Cup. Es ist eineinhalb Jahre her, dass die internationale Konkurrenz sich vor dem deutschen Fußball verneigte, weil der Weltmeister ganz ohne Weltmeister den Confed-Cup in Russland gewonnen und mit jugendlichem Elan begeistert hatte. Bei der finalen Länderspieltournee dieses verkorksten Jahres wehte wieder ein Hauch vom Confed-Cup durch die Stadien in Leipzig und Gelsenkirchen."

Spiegel Online: "Wasser im Umbruch-Wein mag zwar niemand, aber warum genau sollte beim DFB-Flaggschiff plötzlich alles wieder gut sein? Nach einem Jahr mit sechs Niederlagen, dem Vorrunden-Aus bei der WM und dem Abstieg aus der Nations League dürften ein, zwei gute Spiele und ein paar Marketingmaßnahmen nicht den Blick für die Ursachen verschleiern."

Pressestimmen zu Deutschland - Niederlande: "Ach, Jogi!"

Welt: "Die Zweifel werden Joachim Löw auch 2019 begleiten. Kein Happy End für die deutsche Nationalmannschaft und Joachim Löw: Im letzten Länderspiel 2018 spielte die Mannschaft lange stark - und brach dann doch noch ein. Der Bundestrainer hat dafür eine Erklärung - aber stimmt sie?"

Süddeutsche Zeitung: "Voetbal totaal verrückt. Das DFB-Team verspielt gegen die Niederlande eine 2:0-Führung, am Ende steht es 2:2. Trotz der späten Gegentreffer ist es für die Elf von Joachim Löw das beste Spiel in einem verkorksten Jahr."

Bild: "Ach, Jogi! Nach einem völlig verkorksten Jahr geht auch der Abschluss schief. Sechs Niederlagen 2018, die WM-Blamage, der Abstieg aus der Nations League. Und auch im letzten Spiel gegen Holland bleibt am Ende wieder Frust. Die Erkenntnis für 2019: Der Umbruch, den Jogi Löw gegen Russland (3:0) eingeleitet und gegen Holland weitergeführt hat, ist ohne Alternative!"

Pressestimmen zu Deutschland - Niederlande: "Absolut in Ordnung"

Sportschau: "Trotz einer ordentlichen Partie überwogen bei der Löw-Mannschaft am Ende die traurigen Gesichter, während die Gäste sich feiern ließen. Insgesamt war die Leistung der jungen deutschen Mannschaft allerdings absolut in Ordnung."

Goal.com: "Elftal mit dem Last-Minute-Ausgleich: DFB-Team bringt sich selbst um versöhnlichen Jahresabschluss."

Eurosport: "Löw wechselt das Remis ein. So gut das Offensivspiel der Deutschen lange aussah, so wenig profitierte es von den Wechseln des Bundestrainers: Dass Joachim Löw zwischen Minute 63 und 80 alle drei Offensiv-Youngster auswechselte, nahm dem DFB-Team jedenfalls ein bisschen das Momentum. (AZ)

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Die Diskussion ist geschlossen.

21.11.2018

Wenn der Jogi aus dieser Partie was gelernt hat, dann muss er endlich den totalen Umbruch vollziehen und dazu sollte er wirklich auch einen Max einladen.

Ob ihm aber das schon einleuchtet ist fraglich.

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