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25.08.2018

Negativpreis für den DFB

„Best never rest“ fällt bei Kritikern durch

Der Verein Deutsche Sprache hat den Deutschen Fußball-Bund (DFB) wegen seines WM-Slogans „Best never rest“ zum „Sprachpanscher des Jahres“ gewählt. Das Motto klinge „nach Meinung erzürnter Sprachfreunde wie die ungelenke Formulierung eines russischen Englischschülers im ersten Lernjahr“, teilte der Verein am Freitag in Dortmund nach einer Abstimmung unter seinen Mitgliedern mit.

Diese kritisierten demnach auch, dass die WM-Nationaltrikots die Länderbezeichnung „Germany“ trugen. Der Verein Deutsche Sprache hat nach eigenen Angaben mehr als 36000 Mitglieder, über die Hälfte davon lebt im Ausland. 2300 davon beteiligten sich an der Abstimmung über den Negativpreis. 908 entschieden sich für den DFB. Auf dem zweiten Platz mit 670 landete dabei die niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung. Bei ihr kritisierte der Verein, dass sie ihre Projekte „gern fremdsprachlich benennt“. Als Beispiel nannte er den Titel „Let’s play Germany“.

Der Verein für Deutsche Sprache kämpft gegen englische Begriffe und geschlechterneutrale Sprache. Auf seiner Internetseite warnt er vor einer gewollten Verdrängung der deutschen Sprache. (dpa)

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